Ursachen von Tripper

Tripper (oder auch Gonorrhoe) wird auf der ganzen Welt als die am weitesten verbreitete Geschlechtskrankheit aufgeführt, wobei pro Jahr mehr als 100 Millionen Menschen mit einer neuen Infektion zu kämpfen haben. Zwar ist die erfolgreiche Behandlung bei einer frühzeitigen Erkennung in der Regel kein Problem, doch sehr häufig zeigen sich die Symptome in der Praxis nicht so deutlich, wie man sich dies vielleicht wünschen würde.

Gerade deshalb ist es wichtig, genau dieses Thema näher unter die Lupe zu nehmen und sich mit den Ursachen für Tripper näher zu befassen. Denn dies ist schließlich der einfachste Weg, auf dem gleichzeitig auch Rückschlüsse auf die Möglichkeiten zur Vorbeugung getroffen werden können.

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Die verschiedenen Infektionswege von Tripper (Gonorrhoe)

Bereits in Bezug auf das Thema Tripper fällt auf, dass es so viele unterschiedliche Dinge gibt, auf die dabei geachtet werden kann. Der häufigste Weg der Ansteckung ist aber der ungeschützte Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person. Denn dies hat zwingend zur Folge, dass es zu einem direkten Kontakt mit den Schleimhäuten kommt, wodurch der Erreger übertragen werden kann.

Grundsätzlich gibt es dabei ganz unterschiedliche Sexualpraktiken, die am Ende dazu führen können, dass es zu einer Übertragung der Krankheit von der infizierten Person aus kommt.

Selbst bei Oral- oder Analverkehr ist die Gefahr der Ansteckung daher hoch. Dies liegt daran, dass auch hier die Schleimhäute beider Personen in ungeschützten Kontakt kommen, wodurch der Erreger übertragen wird. Ganz entscheidend ist auch, wie weit sich der Erreger bereits im Körper der infizierten Person ausbreiten konnte.

Denn gerade wenn die Krankheit seither unentdeckt und unbehandelt geblieben ist, birgt dies eine besonders hohe Gefahr der Ansteckung und Infizierung.

Die Übertragung bei der Entbindung

Auf der anderen Seite kann es auch bei der Entbindung zu einer Ansteckung des Kindes mit Tripper kommen. Ist die Mutter selbst zum Beispiel mit den Bakterien infiziert, bisher aber frei von Symptomen und somit unbehandelt geblieben, kann der Erreger durch den engen Kontakt bei der Geburt übertragen werden. Bei einigen ärztlichen Routineuntersuchungen, die vor der Geburt des Kindes durchgeführt werden, würde eine solche Infektion wahrscheinlich auffallen.

Auf der anderen Seite ist es ebenfalls kein Fehler, sich einem Test zu unterziehen, der dann im Vorfeld für Klarheit sorgen kann. Gerade auf den eigenen Verdacht hin kann so direkt für die letztendliche Sicherheit des Kindes gesorgt werden, sodass weitere Komplikationen verhindert werden können.

Zusätzlich sorgt die Prophylaxe bei Neugeborenen dafür, dass die dann entstehende Bindehautentzündung direkt nach der Geburt von ärztlicher Seite mit hoher Wahrscheinlichkeit abgewendet werden kann.

Neben dem direkten Kontakt mit den Schleimhäuten einer infizierten Person beim ungeschützten Geschlechtsverkehr gibt es dagegen eher wenige Möglichkeiten zur Übertragung. Dies liegt vor allem daran, dass die Gonokokken, welche für die Infektion verantwortlich sind, fast nur im menschlichen Körper überleben können. Denn sowohl auf Sauerstoff, als auch auf niedrigere Temperaturen, reagieren sie sehr empfindlich.

So kann zum Beispiel mangelnde Hygiene auf einer öffentlichen Toilette kaum zu einer Ansteckung führen, und auch der Besuch im Schwimmbad kann auf jeden Fall als ungefährlich eingestuft werden.

Besondere Risikogruppen bei Tripper

Ein ganz besonders hohes Risiko für eine Ansteckung liegt vor allem dann vor, wenn es sich um sexuell sehr aktive Personen mit wechselnden Partnern handelt. Zudem kann natürlich vor allen Dingen der ungeschützte Geschlechtsverkehr dazu führen, dass es alles in allem dann wirklich zu einer Übertragung des Erregers kommt.

Die eigentliche Geschlechtskrankheit Tripper entwickelt sich dann nach und nach aus den Bakterien, die in den Körper der anderen Person gelangt sind. Dort finden sie ein ideales Terrain vor, weshalb sie sich sehr schnell vermehren und fortpflanzen können.

In der Regel dauert es nun noch in etwa fünf Tage, bis die ersten Symptome der Krankheit selbst zum Vorschein kommen.

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