Ursachen von Trichomonaden

Selbstverständlich ist es unangenehm, durch eine Trichomonaden-Infektion mit den entsprechenden Symptomen konfrontiert zu werden. Gerade deshalb versuchen natürlich viele Menschen, das Risiko einer Ansteckung, egal mit welcher Geschlechtskrankheit, so gut wie nur möglich zu minimieren.

Gerade aus dem Grund ist es notwendig, den Blick selbst auf die Ursachen zu lenken, über die dann später die entsprechenden Auswirkungen verhindert werden können.

In diesem Rahmen ist es selbstverständlich von großer Bedeutung, direkt die passenden Wege der Ansteckung zu kennen, sodass darauf noch gezielter eingegangen werden kann. Deshalb macht es Sinn, einmal den Blick auf die Ursachen der Ansteckung zu werfen.

trichomonaden-ursachen

Die Trichomonaden-Infektion

Die Trichomonaden-Infektion wird durch ein kleines Geißeltierchen ausgelöst, welches allerdings mit bloßen Auge nicht zu erkennen ist. Im Vergleich zu anderen Prokaryoten ist es dennoch vergleichsweise groß, was nach der Meinung der Experten das Risiko einer Übertragung der Krankheit gewissermaßen stark beeinflussen kann. Bei einer mit Trichomonaden infizierten Person kommen die Erreger dann in sehr vielen Teilen des Körpers vor.

Die letztendliche Übertragung erfolgt dann aber sehr häufig über die Scheidenflüssigkeit oder das Sperma, beim ungeschützten Geschlechtsverkehr.

Dafür ist vor allem der Grund verantwortlich, dass das feucht warme Klima der Geschlechtsorgane fast schon ideale Voraussetzungen für die Vermehrung der Parasiten bietet. Die Ansteckung durch das Teilen eines Handtuchs oder eines Glases ist dagegen fast schon ausgeschlossen.

Dies liegt daran, dass die Erreger außerhalb des Körpers aufgrund der anderen Umweltbedingungen in der Tat nur sehr kurz überleben können, bevor sie absterben.

Die Risikogruppen bei der Trichomonaden Infektion

Gerade aufgrund der weitläufigen Verbreitung des Erregers im Ausland wurden in letzter Zeit schon einige Studien durchgeführt, die die Infektion klar darstellen sollten. Dabei hat sich der eine oder andere Hinweis auf eine mögliche Risikogruppe ergeben. Hier redet man vor allem davon, dass Frauen und Männer nach einer Bekanntschaft im Urlaub den Erreger in sich tragen.

Selbstverständlich sollte also gerade in diesem Rahmen darauf geachtet werden, dass nicht noch ein zusätzliches Risiko eingegangen wird. Hinzu kommt, dass auch das Kondom in diesem Rahmen keinen 100-prozentigen Schutz bieten kann, wobei das Risiko einer Ansteckung dennoch sehr deutlich reduziert wird.

In Deutschland selbst ist die Verbreitung dagegen relativ gering, weshalb die Chance einer Ansteckung hierzulande nicht unbedingt besonders hoch ist. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung dann sehr hoch, wenn es sich um eine sexuell sehr aktive Gruppe in der Bevölkerung handelt.

Dabei sind es vor allem die 18 bis 27-jährigen, die sich statistisch gesehen sehr häufig mit den Trichomonaden infizieren.

Auf der anderen Seite wird die Erkrankung selbst immer wieder den Randgruppen zugeschoben. Die Untersuchungen aus der Vergangenheit konnten dabei aber sehr deutlich belegen, dass die Infektion zum Teil einfach aus der Mitte der Gesellschaft stammt. Dabei sind es vor allem die südlichen Länder Europas, in denen die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung noch mit am höchsten ist. Ansonsten ist die Verbreitung vor allen Dingen in manchen Ländern Südamerikas und in Afrika sehr weit verbreitet.

Der Erreger im Körper

Gelangt der Erreger dagegen in den Körper, so versucht er so schnell wie möglich, eine passende Wirtszelle zu finden. Durch die Vermehrung, die in der Folge ebenfalls stattfinden kann, wird schließlich die Zahl der Parasiten im Körper recht schnell in die Höhe geschraubt.

Ab einem gewissen Grad kann dies sogar Probleme in Bezug auf das natürliche Gewebe geben.

Denn sowohl das Immunsystem, als auch das schützende Gewebe, werden nach einiger Zeit ganz entscheidend geschwächt. Neuesten Studien zufolge kann dies sogar so weit führen, dass die Wahrscheinlichkeit für die Ansteckungen mit anderen Krankheiten noch viel wahrscheinlicher wird.

Leider lassen sich die Ursachen in der Praxis sehr häufig nicht genau bestimmen. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass längst nicht jede Person nach einer Infizierung direkt Symptome aufweisen kann. Zum einen besitzt der Erreger eine Inkubationszeit von in etwa acht Tagen, zum anderen treten bei manchen Menschen einfach erst gar keine Symptome auf.

Am Ende müssen natürlich auch diese Faktoren berücksichtigt werden, wenn es um die Ursachen der Infektion geht. Denn die wichtigsten Gründe, weshalb die Krankheit auf der ganzen Welt so weit verbreitet ist, gehen eben auf die Unwissenheit vieler Menschen zurück, die sich ganz und gar nicht ausreichend mit dem Thema befassen.

Fazit

Wichtig ist es nach dem Erkennen der Symptome vor allem, direkt einen Arzt aufzusuchen. Denn dies ist der beste Weg, um die Erreger so schnell wie nur möglich aus dem eigenen Körper zu empfinden. Dabei ist es ebenfalls sehr wichtig, dass damit nicht zu lange gezögert wird, selbst wenn von Seiten der Trichonomaden-Infektion eigentlich nur wenige allzu schlimmen Folgen zu befürchten sind. Eine davon bezieht sich auf schwangere Frauen, bei denen es im Rahmen der Ansteckung zu vorzeitigen Wehen und einer damit in Verbindung stehenden Frühgeburt kommen kann.

Selbst in der Beziehung sollten wenn möglich die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Am Ende ist eine Trichomonaden-Infektion bei weitem keine der schlimmsten Geschlechtskrankheiten, da es aufgrund der modernen Medizin sehr gut möglich ist, die Symptome zu beseitigen und langfristige Folgen erst gar nicht aufkommen zu lassen.

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