Symptome von Trichomonaden

Um eine Trichomonaden-Infektion so früh wie nur möglich behandeln zu können, ist natürlich das bloße Erkennen der Symptome von ganz entscheidender Bedeutung. Deshalb macht es Sinn, sich mit genau diesem Thema zu befassen. Hier zeichnet sich in der Regel aber das Problem ab, dass sich die Symptome der unterschiedlichen Geschlechtskrankheiten im Detail doch sehr ähnlich sind.

Genau deshalb sollte in einem größeren Umfang darauf geachtet werden, um welche Art der Infektion es sich denn nun handelt. Denn nur auf diesem Wege kann schließlich eine gezielte Behandlung implementiert werden, was am Ende das Ziel sein sollte, um gerade die langfristigen Folgen von einer solchen Erkrankung ganz gezielt zu vermeiden.

Nun beginnt man sich früher oder später die Frage zu stellen, inwiefern sich die Symptome bei Mann und Frau unterscheiden. Denn genau in der Beziehung verhält es sich natürlich so, dass nicht immer direkte Rückschlüsse gezogen werden können. Nur eine differenzierte Betrachtung kann daher dazu beitragen, genau diese Dinge vorzeitig erkennen zu können.

Zusätzlich sollte darauf hingewiesen werden, dass längst nicht jede infizierte Person direkt diese Symptome entwickelt. Zum einen gibt es eine gewisse Inkubationszeit des Erregers, die bis zu zwei Wochen lang andauern kann.

Zum anderen treten die Symptome oft nicht oder nur schwach zutage. Dann fällt es den Menschen natürlich dementsprechend schwer, direkt die passenden Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

trichomonaden-symptome

Die Symptome von Trichomonaden bei der Frau

Bei Frauen sind die nach einer Trichomonaden Infektion auftretenden Symptome vergleichsweise stärker, als dies bei Männern der Fall ist. Dies zeigt sich vor allem an einer schmerzhaften Entzündung des Genitalbereichs, die für manche Patientinnen sehr schmerzhaft sein kann. Hinzu kommt ein grünlicher Ausfluss aus der Scheide, der sehr charakteristisch für eine Ansteckung mit dem Erreger ist. Gerade die Farbe, sowie die etwas schaumige Konsistenz weißen auf diese Tatsachen hin. Andere Symptome zeichnen sich dagegen eher schwach ab, oder lassen sich einer solchen Geschlechtskrankheit nicht ganz eindeutig zuordnen.

Deshalb macht es auch aus dem Grund auf jeden Fall Sinn, sich mit diesen Dingen ein Stück weit zu befassen. Insgesamt sind es diese Faktoren, die am Ende Aufschluss über eine Ansteckung geben können.

Das erste Symptom, welches in der Regel von den Betroffenen wahrgenommen wird, sind stechende Schmerzen beim Wasserlassen, die sich mit der Zeit intensivieren. Allein daraus ist es aber nicht möglich, Rückschlüsse auf eine Ansteckung mit Trichomonaden zu ziehen, da sich viele der Geschlechtskrankheiten in genau diesem Punkt sehr ähnlich sind. Gerade aus diesem Grund ist es hier zu empfehlen, direkt nach der Entdeckung einen Arzt aufzusuchen.

Dort ist es durch einen relativ einfachen Test möglich, die richtigen Rückschlüsse in Bezug auf die Infektion zu ziehen, was schließlich das Ziel sein sollte, um eine erfolgreiche Behandlung zu gewährleisten.

Die Symptome von Trichomonaden des Mannes

Auch bei Männern ist die Ansteckung zuerst einige Zeit lang nicht bemerkbar. Bei manchen Personen sind die Symptome sogar so schwach ausgeprägt, dass sie als unbedeutend abgestempelt werden, wodurch auf die eigentlichen Gegenmaßnahmen verzichtet wird. Insgesamt sollte man sich also selbst einfach darauf konzentrieren, wie man auf diesem Wege die gewünschten Vorteile für sich selbst erreichen kann. Selbst wenn es also nur zu einer leichten Ausbildung der Symptome kommen sollte, ist es in diesem Fall sehr wichtig, dass nicht noch weitere Personen mit in die Gefahr der Ansteckung gezogen werden, sondern frühzeitig eine Behandlung erfolgen kann.

Zu Beginn der Erkrankung ähneln die Symptome dabei der einer Harnröhrenentzündung. Dazu zählt zum Beispiel ein starker Juckreiz, oder aber auch eine Entzündung der Eichel. Des Weiteren kann es auch bei den Männern zu Schmerzen beim Wasserlassen kommen, die je nach Stadium der Krankheit an Intensität gewinnen. Ein milchiger Ausfluss kann ebenfalls ein klares Zeichen darauf sein, dass eine Trichomonaden-Infektion vorliegt.

Sobald mehrere dieser Symptome geschlossen auftreten, ist es auf jeden Fall zu empfehlen, sich an einen Arzt zu wenden, um gerade auch langfristige Folgen verhindern zu können. Zwar lässt sich in der eigenen Betrachtung oftmals nicht direkt der Rückschluss auf eine bestimmte Art der Erkrankung ziehen, doch zumindest das Vorliegen der Infektion mit einer unbestimmten Geschlechtskrankheit kann in Eigenregie vorgenommen werden. Zum einen ist es hier möglich, den normalen Hausarzt zu kontaktieren, doch bei einem konkreten Verdacht kann eigentlich direkt ein Spezialist aufgesucht werden.

Denn im anderen Fall kommt es eben sehr häufig dazu, dass der Hausarzt nur eine vorläufige Diagnose stellt, weshalb direkt die Weiterleitung angesetzt wird. Die Ärzte selbst können dann entsprechend der Symptome entscheiden, welche Art der medikamentösen Behandlung nun die beste ist. In den meisten Fällen dauert es dann in der Tat nur noch wenige Tage, bis die Symptome wie auch Schmerzen abgeklungen sind.

Vorsicht und Vorbeugung

Während die Symptome bei Frauen und Männern vorhanden sind, ist es auf keinen Fall zu empfehlen, weiterhin dem ungeschützten Geschlechtsverkehr nachzugehen. Dies hat auch etwas mit der Rücksicht auf die Partner zu tun, die natürlich nicht angesteckt werden sollten. Selbst während der Zeit der Behandlung ist eine weitere Ansteckung möglich, weshalb dabei auf jeden Fall bis auf die Entwarnung durch eine Nachkontrolle des Arztes gewartet werden sollte.

In diesem Fall kann die Behandlung zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden, sodass sich die Patienten in dem Fall keine Sorgen mehr um weitere Folgen von der Ansteckung zu machen brauchen.

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