Behandlung von Syphilis

Artikel vom: August 2019 | Aktualisiert: September 2019

Autor: Patrick Propst, Medizinstudent aus Duisburg | Inhalt überprüft | Quellenangabe siehe unten

Für die Behandlung von Syphilis verabreichen Ärzte den Patienten Antibiotika.

  • Für alle vier Stadien der Krankheit wird Penicillin angewendet.

Während der Behandlung ist es wichtig, dass das Antibiotikum im Blutserum in ausreichenden Mengen vorhanden ist, damit der Erreger vollständig abgetötet werden kann.

Die Behandlung von Syphilis mit Antibiotika

  • Patienten, die an Syphilis erkrankt sind, erhalten einmalig eine Penicillin-Injektion.
  • Erkrankte Menschen, die gegen Penicillin allergisch sind, erhalten ein Alternativ-Antibiotikum: (Erythromycin oder Doxycyclin). Beide Antibiotika werden über einen Zeitraum von zwei Wochen eingenommen.
  • Eine weitere Alternative ist das Antibiotikum Ceftriaxon, das als Kurzinfusion etwa zehn Tage lang verabreicht wird.

Auch über das Internet können Sie ein Antibiotika (Doxyxcyclin) bestellen. Das Rezept kann Ihnen mittels Online Sprechstunde ausgestellt werden.

online sprechstunde warzen im genitalbereich

Die alternative Behandlung mit Doxycyclin

Patienten, die allergisch auf den Wirkstoff Penicillin sind, werden mit Doxycyclin behandelt.

Dabei handelt es sich um ein Antibiotikum, das zur Gruppe der Tetrycycline gehört und mehrere bakterielle Infektionen behandeln kann.

Das Antibiotikum kann genauso über Online Kliniken angefragt werden.

Da Doxycyclin verschreibungspflichtig ist, brauchen Sie dafür ein vom Arzt gültiges Rezept ausgestellt.

Nachdem Sie das Medikament angefragt haben, werden Ihnen vom online-Arzt Fragen über Ihren gesundheitlichen Zustand gestellt. Anhand der beantworteten Fragen entscheidet der online-Arzt, ob Sie das Rezept für Doxycyclin bekommen.

Sobald Sie das Rezept erhalten haben, wird dieses an eine Apotheke weitergeleitet. Diese versendet das Antibiotikum in der Regel noch am selben Tag an die angegebene Zustellungsadresse. Ihr Medikament erhalten Sie in einer diskreten Verpackung zuverlässig und schnell.

Behandlung im späten Stadium

Ärzte behandeln Syphilis mit Antibiotika genauso in den späteren Stadien. Allerdings wird bei Spätsyphilis den Patienten das Penicillin gespritzt.

Bei einer bestehenden Penicillinallergie werden sowohl die Kurzinfusion als auch die Tabletteneinnahme um einige Tage verlängert.

Beispielsweise wird vor allem Neurosyphilis über zwei Wochen lang von Ärzten direkt im Krankenhaus behandelt.

Dabei erhalten die Patienten das Antibiotikum in einer höheren Dosierung direkt in die Vene gespritzt.

Durch die Verabreichung von Penicillin bewirkt man, dass der Erreger schnell zerfällt und Giftstoffe freigesetzt werden.

Durch den schnellen Zerfall der Erreger und den Giftstoffen, die freigesetzt werden, können nach Beginn der Behandlung körperliche Reaktionen einsetzen:

  • Schüttelfrost
  • zunehmende Hautausschläge, die sich verstärken und neu bilden
  • Kopfschmerzen
  • Fieber

Die heftigen Reaktionen werden mit Kortison, das entzündungshemmend wirkt, behandelt.

Die Sexualpartner der angesteckten Personen müssen sich genauso auf Syphilis testen und anschließend mitbehandeln lassen.

Im ersten und zweiten Syphilis-Stadion können andere Menschen mit der Krankheit angesteckt werden. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig während der Behandlung von Syphilis auf Geschlechtsverkehr zu verzichten. Damit soll die Ansteckungsgefahr gesenkt werden.

Durch regelmäßige Kontrollen prüfen die Ärzte, ob die Behandlung von Syphilis ihren Erfolg gezeigt hat.

Nach der überstandenen Erkrankung ist man nicht immun gegen Syphilis.
  • Menschen können sich jederzeit erneut mit Syphilis anstecken.

Kann Syphilis geheilt werden?

Ja. Mit richtiger und ausreichender Antibiotika-Behandlung kann Syphilis geheilt werden.

Im ersten und zweiten Stadien liegt die Heilungsrate bei fast 100 Prozent.

Selbst im dritten Stadium kann Syphilis mit Penicillin ausgeheilt werden.

Wird man rechtzeitig geheilt, so kann man das Eintreten der späteren Stadien vermeiden. Dadurch können im zentralen Nervensystem Schäden verhindert werden.

Im späteren Stadien können die Schäden an den betroffenen Organen durch eine Behandlung nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Früher versuchten die Ärzte die Krankheit mit Quecksilber zu heilen.

Jedoch erlitten die behandelnden Patienten eine Quecksilbervergiftung, weshalb man diese Behandlungsmethode heute nicht anwendet.

Syphilis Themen:

Autor:
patrick geschlechtskrankheiten-hilfe autorMein Name ist Patrick Propst – Ich bin Autor für Geschlechtskrankheiten-Hilfe.com. Seit einigen Jahren studiere ich an der DIU-Gesundheitswissenschaften und Medizin.

Alle Artikel entsprechen den aktuellen gesundheitlichen Stand und sind sorgfältig recherchiert worden.  Zu allen Informationen werden Quellen angegeben und werden stets aktuell gehalten.

Meine Beiträge dienen der kostenfreien Auskunft über verschiedene Geschlechtskrankheiten und deren Behandlungsmethoden.

Dennoch ersetzen keine Informationen einen Arztbesuch.

Veröffentlicht am: 30. August 2019 | Aktualisiert am 2. September 2019