Ansteckung mit Syphilis

Artikel vom: September 2019

Autor: Patrick Propst, Medizinstudent aus Duisburg | Inhalt überprüft | Quellenangabe siehe unten

Bei Syphilis handelt es sich um eine Infektionskrankheit, deren Übertragung beim ungeschützten Geschlechtsverkehr stattfindet.

  • Ausgelöst wird die Geschlechtskrankheiten durch ein Bakterium.

Treten an den Geschlechtsorganen Geschwüre und Lymphknotenschwellungen auf, so spricht man von den ersten Symptomen, die sich auf dieser Art bemerkbar machen.

Nichtsdestoweniger können die Bakterien bei einer Nichtbehandlung sehr ernsthafte gesundheitliche Schäden verursachen.

Wird Syphilis nicht behandelt, so können Organschäden hervorgerufen werden und die Krankheit führt anschließend zum Tode.

Im Folgenden erfahren Sie in diesem Artikel alles über die Ansteckung und den bemerkbaren Symptomen der Geschlechtskrankheit!

ansteckung mit syphilis

Wie erfolgt die Ansteckung mit Syphilis?

Die Geschlechtskrankheit ist genauso als Franzosenkrankheit bekannt. Diese wird durch das Bakterium ,,Treonema pallidum“ ausgelöst.

Übertragen wird die Krankheit durch einer infizierten Person auf die nichtinfizierte beim ungeschützten Geschlechtsverkehr.

Die Ansteckung mit Syphilis ist genauso durch Anal– und Oralverkehr möglich.

Menschen, die besonders häufig ihren Geschlechtspartner wechseln, sind am meisten von dieser Krankheit betroffen.

Nichtsdestotrotz kann Syphilis genauso durch das Küssen übertragen werden.

In der Regel hat die infizierte Person ein kleines Geschwür oder ein Bläschen in der Mundhöhle. Dafür muss der Partner eine kleine Verletzung in der Schleimhaut haben, damit die Ansteckung durch das bloße Küssen erfolgen kann.

Auch verunreinigte Blutkonserven können die Übertragung von Syphilis möglich machen.

Deshalb werden in Deutschland alle Blutkonserven vorerst auf Syphilis getestet, bevor sie anschließend dem Patienten verabreicht werden.

Im Übrigen besteht bei Drogenabhängigen eine Ansteckungsgefahr. Vor allem kommt das zustande, indem das Sitzbesteck mit infiziertem Blut in Kontakt gekommen ist. Allerdings gibt es genauso die angeborene Syphilis.

Frauen, die schwanger sind und mit der Geschlechtskrankheit infiziert sind, können diesen Erreger auf das ungeborene Kind ab dem 5. Schwangerschaftsmonat übertragen.

  • Das Risiko ist besonders in einem Frühstadium hoch.
Wenn sich die Frau während der Schwangerschaft mit Syphilis infiziert, so kann davon ausgegangen werden, dass der Erreger auf das ungeborene Kind übertragen wird.

Wissenswertes über Syphilis:

Die Symptome bei einer Ansteckung

Bei ungefähr der Hälfte der infizierten Patienten sind keinerlei Symptome nach der Ansteckung mit Syphilis spürbar.

Bei anderen wiederum treten Symptome auf, die sehr unterschiedlich sein können.

Abhängig sind die Symptome genauso von den Patienten selbst.

Symptome von Syphilis bei Frau und Mann:

Im Grunde genommen treten sowohl bei Männern als auch bei Frauen gleiche Symptome auf.

Zu unterscheiden sind hier die Stellen, an denen die ersten Anzeichen der Krankheit ausgebildet werden.

  • An der Stelle tauchen Knötchen auf, die eine Flüssigkeit absondern und die völlig schmerzfrei für den Patienten sind.

Das sogenannte Geschwür wird an der Stelle gebildet, wo die Syphilis-Erreger eingetreten sind.

Bei Frauen sind meistens die Schamlippen davon betroffen und bei den Männern der Penis.

Des Weiteren kann der Haarausfall ein typisches Symptom für Männer sein, da bei ihnen dieses Anzeichen viel häufiger auftritt als bei den Frauen.

Beide Geschlechter können insgesamt vier Stadien der Geschlechtskrankheit durchlaufen. Unter Frühsyphilis fallen die ersten beiden Stadien der Krankheit.

Bei Spätsyphilis spricht man von den letzten beiden Stadien. Trotzdem hängt es vom Patienten selbst ab, wie lange der Zeitabstand zwischen den Stadien liegen wird.

  • Es kann sogar vorkommen, dass sich einige Stadien gar nicht oder kaum bemerkbar machen.

Die Inkubationszeit

Inkubationszeit ist der zeitliche Abstand zwischen den ersten Symptomen und der Ansteckung mit dem Erreger.

Die Zeitspanne kann bei dieser Geschlechtskrankheit zwischen 10 und 90 Tagen variieren.

Im Durchschnitt kann aber damit gerechnet werden, dass die Krankheit innerhalb von zwei bis drei Wochen ausbricht.

  • Patienten, die sich noch im ersten Syphilis-Stadium befinden, sind hoch ansteckend.

Im zweiten Stadium fällt die Ansteckungsgefahr etwas geringer aus.

Im dritten und vierten Stadium kann die Krankheit von den infizierten Personen nicht an die gesunden Menschen übertragen werden.

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Autor:
patrick geschlechtskrankheiten-hilfe autorMein Name ist Patrick Propst – Ich bin Autor für Geschlechtskrankheiten-Hilfe.com. Seit einigen Jahren studiere ich an der DIU-Gesundheitswissenschaften und Medizin.

Alle Artikel entsprechen den aktuellen gesundheitlichen Stand und sind sorgfältig recherchiert worden. Zu allen Informationen werden Quellen angegeben und werden stets aktuell gehalten.

Meine Beiträge dienen der kostenfreien Auskunft über verschiedene Geschlechtskrankheiten und deren Behandlungsmethoden.

Dennoch ersetzen keine Informationen einen Arztbesuch.

Veröffentlicht am: 2. September 2019
Quellen: