Schnelle Hilfe vor Geschlechtskrankheiten

Wenn man selbst die ersten Anzeichen von einer Geschlechtskrankheit an sich erkennt, so ist in den ersten Momenten der Schock am größten. Dabei ist es in dieser Situation von sehr großer Bedeutung, sich nicht auch noch zusätzlich zu belasten, sondern erst einmal einige Überlegungen zu der Frage anzustellen, welche Gegenmaßnahmen nun getroffen werden.

Schnelle Hilfe ist gefragt, denn vor allem in der ersten Phase einer Erkrankung ist die Wahrscheinlichkeit nach wie vor noch immer am größten, dass eine erfolgreiche Behandlung implementiert werden kann.

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Die frühe Erkennung der Symptome

Um sich selbst ein genaueres Bild von der aktuellen Lage machen zu können, ist es sehr zu empfehlen, die auftretenden Symptome so genau wie möglich einzuordnen. Nicht immer führt dies dazu, dass man selbst tatsächlich schon so etwas wie eine Diagnose treffen kann, doch zumindest bietet sich eine grobe Orientierung. Vielen Menschen ist dabei nämlich gar nicht so richtig bewusst, wie viele Geschlechtskrankheiten es auch in unserer Region gibt.

Wobei dabei natürlich nicht alle direkt so gravierende Folgen nach sich ziehen, wie dies bei einer Infektion mit HIV der Fall ist.

Charakteristische Merkmale

Doch auf was soll nun also gezielt geachtet werden? Manche Geschlechtskrankheiten verfügen über sehr charakteristische Symptome, die schnell einen engen Kreis in Bezug auf mögliche Ursachen schließen lassen. Ein gutes Beispiel hierfür wäre zum Beispiel ein farblich gut bestimmbarer Ausfluss aus der Vagina, welcher auf eine Ansteckung mit Chlamydien oder Tripper hindeuten kann.

Andererseits bilden sich bei so manch anderer Krankheit optisch sehr gut erkennbare Merkmale, wie zum Beispiel Feigwarzen, im Bereich der Genitalien aus. Gleichzeitig gilt es auch die Schmerzen zu lokalisieren und zu charakterisieren, wenn diese denn im eigenen Krankheitsbild ebenfalls vorkommen sollten.

Während Schmerzen beim Wasserlassen und beim Geschlechtsverkehr darauf hindeuten, dass es sich um einen bakteriellen Erreger handelt, ist es bei Gliederschmerzen, die vielleicht sogar von Fieber begleitet werden, sehr wahrscheinlich, dass sich die Erkrankung an und für sich bereits in einem eher fortgeschrittenen Stadium befindet.

Welche Krankheiten sind besonders häufig?

Besonders wichtig ist es, bei der Betrachtung der Symptome stets im Hinterkopf zu behalten, wie hoch die Chance der Ansteckung mit einer bestimmten Krankheit denn nun genau ist.

So gibt es zum Beispiel Phänomene wie Chlamydien, oder auch die Bakterielle Vaginose bei Frauen, von denen im Laufe des Lebens in etwa 20 Prozent der Risikogruppe betroffen sind.

Bevor daher auf zum Glück hierzulande eher seltene Phänomene wie Aids eingegangen wird, sollten zuerst diese Optionen überprüft werden. Es muss dabei nicht zu einer vollständigen Deckung aller Symptome kommen, um eine Bestimmung vollziehen zu können. Die Ausprägung der Merkmale erfolgt von Person zu Person unterschiedlich, was es sehr schwer macht, selbst eine exakte Einschätzung zu treffen. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die die Erreger in sich tragen, ohne dabei die entsprechenden Symptome auszubilden.

Den richtigen Arzt finden

Gerade die Hemmschwelle ist bei sehr vielen Menschen groß, wenn es an die Frage geht, wann ein Arzt mit der Frage kontaktiert wird. Dabei gibt es gar keinen Grund, dabei in Schamgefühlen von irgendeiner Form zu versinken. Stattdessen sollte man sich selbst vor Augen führen, wie viele Menschen es mit solchen Krankheiten gibt, die aus der Mitte der Gesellschaft kommen.

Gleichzeitig ist eine professionelle Untersuchung so wichtig, da sich daran eben auch eine gelungene Behandlung anschließen kann.

Dabei gibt es natürlich zum einen die Möglichkeit, den ganz normalen Hausarzt mit dieser Frage aufzusuchen. Alternativ bietet sich aber auch noch die gute Möglichkeit, einen Facharzt zu kontaktieren. Dies hat den Vorteil, dass diese sehr häufig über ein Labor verfügen, in dem sich der Test auf die unterschiedlichen Erreger direkt durchführen lässt. Bereits nach wenigen Stunden kann es auf diesem Wege möglich sein, direkt etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Nun geht es natürlich auch darum, den eigenen Sexualpartner über die Krankheit zu informieren. Schließlich ist auch bei der anderen Person nun das Risiko sehr groß, dass dort ebenfalls eine Ansteckung mit den Erregern vorliegt.

In einer Partnerschaft kann dann daran gedacht werden, eine gemeinsame Therapie in die Wege zu leiten. Diese bietet unter anderem den Vorteil, dass die wechselseitige Ansteckung direkt verhindert wird. So lassen sich die Erreger nach wie vor am leichtesten vertreiben.

Die nachfolgende Behandlung

Nachdem die Frage nach der Ursache entweder in eigener Regie, oder besser in Verbindung mit einem Arzt geklärt wurde, kann an die Behandlung gedacht werden. Bereits an dieser Stelle sei gesagt, dass sich fast alle Geschlechtskrankheiten in diesen Tagen mit der modernen Medizin heilen lassen, weshalb kein allzu großer Grund zur Sorge besteht. Allerdings ist es auch hier eine der wichtigsten Voraussetzungen, dass dafür eine frühzeitige Erkennung gegeben ist.

Bei der Behandlung bieten sich dann natürlich ganz unterschiedliche Methoden und Möglichkeiten. Unter anderem hängen diese natürlich mit der Krankheit selbst zusammen, für die es durchaus unterschiedliche Wege gibt.

Sehr viele Geschlechtskrankheiten werden bekanntlich von einem bakteriellen Erreger ausgelöst. Dies bedeutet gleichzeitig, dass es eben mit speziellen Antibiotika sehr gut möglich ist, die gewünschten Erfolge bei der Behandlung zu erreichen.

Auf der Suche nach schneller Hilfe gelingt es so bereits innerhalb von wenigen Tagen, die Symptome zu lindern, und nach spätestens zwei Wochen eine erfolgreiche Behandlung der Krankheit vollzogen zu haben.