Symptome einer Mykoplasmeninfektion

Die Mykoplasmeninfektion gilt als eine Geschlechtskrankheit die gerade in Mitteleuropa und den USA weit verbreitet ist. Gleichzeitig konnte anhand langfristiger Studien erkannt werden, dass die Zahl der Fälle weiter zu steigen scheint. Genau aus diesem Grund ist es von Bedeutung, selbst die klaren Anzeichen für eine Ansteckung zu kennen.

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Verlauf und Diagnostik der Mykoplasmeninfektion

Leider haben die kleinen Mykoplasmen, also die Erreger, die für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich sind, einen großen Vorteil auf ihrer Seite. Sie können unter Umständen Menschen befallen, die noch nicht einmal etwas von dieser Infektion bemerken. Dies bedeutet, dass weiterhin kaum darauf geachtet wird, ob Mitmenschen mit dem Erreger angesteckt werden.

Andere Personen entwickeln dagegen bereits nach einer kurzen Inkubationszeit die typischen Symptome, die in der Folge genauer durchleuchtet werden können.

Im ganz wesentlichen Teil muss hier zwischen den Symptomen bei Frauen und Männern unterschieden werden. Während sie bei Frauen denen einer Chlamydieninfektion sehr ähnlich sind, gleichen sie bei den Männern wiederum eher dem klassischen Fall von Tripper. Es ist deshalb wichtig, die jeweiligen Erscheinungen so genau wie nur möglich einordnen zu können. Schließlich ist es nur auf diesem Wege möglich, die entsprechenden Maßnahmen für die Behandlung der Krankheit zu implementieren. Dessen sollten sich die Betroffenen auf jeden Fall bewusst sein.

Die Symptome bei Frauen einer Mykoplasmeninfektion

Im ersten Stadium der Erkrankung ist es bei den Frauen vor allem das so charakteristische Jucken, welches auf das Vorliegen einer Geschlechtskrankheit hinweist. Dieses geht dann mit Entzündungen von verschiedener Art einher, die zum Teil sogar den gesamten inneren Genitalbereich umfassen können.

Schreitet die Erkrankung in der Folge noch weiter fort, so kann es auch zu einem weißlichen Ausfluss aus der Vagina kommen.

Nebenbei stellen sich Schmerzen beim Wasserlassen ein, die in manchen Fällen Hand in Hand mit einem deutlich gesteigerten Harndrang stehen. Besonders auffällig sind natürlich irreguläre Blutungen, die bei der Mykoplasmeninfektion ebenfalls auftreten können.

  • starker Juckreiz im Genitalbereich
  • weißlicher Ausfluss aus der Vagina
  • gesteigerter Harndrang
  • Schmerzen beim Wasserlassen und Geschlechtsverkehr

Grundsätzlich kann man sagen, dass es tatsächlich nicht einfach ist, die Mykoplasmeninfektion von den klassischen Chlamydien zu unterscheiden. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass sich die Symptome selbst im Detail sehr ähnlich sind. Sollten sie aber an die Oberfläche treten, so ist es auf jeden Fall wichtig, sich direkt an einen Arzt zu wenden. Dies liegt einfach daran, dass es in den frühen Stadien noch sehr gut möglich ist, eine erfolgreiche Behandlung zu vollziehen.

Die Symptome bei Männern

Bei Männern ist es fast genauso schwierig, die Mykoplasmeninfektion von anderen Geschlechtskrankheiten zu trennen. Dies liegt vor allem daran, dass die Symptome von einer Ansteckung mit Tripper kaum zu unterscheiden sind. Wer sich deshalb selbst an eine vorläufige Einschätzung wagt, dem sollte auf jeden Fall bewusst sein, dass es sich eigentlich um beide Fälle handeln kann. Dennoch gibt es natürlich sehr charakteristische Merkmale, die deutliche Indikatoren für eine Infektion sein können.

Eines der wichtigsten Symptome ist dabei die Entzündung der Harnröhre. Neben den Schmerzen, die beim Wasserlassen entstehen, lässt sich dies in manchen Fällen einfach auch an der Schwellung und Rötung an der Öffnung der Harnröhre erkennen.

Des Weiteren ist es bei Männern so, dass es zu einem verstärkten Harndrang kommen kann. Gerade aus diesen Gründen kommt es hin und wieder dazu, dass die Mykoplasmeninfektion mit einer Harnröhrenentzündung verwechselt wird, die aber oftmals leider nur ein Symptom der eigentlichen Krankheit ist.

  • Entzündung der Harnröhre
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Ausfluss aus der Harnröhre
  • Schmerzen und Schwellung der Hoden

Bei Männern gilt es zudem darauf zu achten, dass die Wahrscheinlichkeit eines symptomfreien Krankheitsverlaufs, geringer ist, als dies bei den Frauen der Fall ist.

Dies bedeutet, dass Die Mykoplasmeninfektion in der Regel entdeckt und dadurch behandelt werden kann. Die eigene Diagnose fällt dabei ebenfalls sehr schwer, was an den schwer einzuschätzenden Symptomen liegt. Treten sie allerdings geschlossen auf, so sind dies klare Zeichen dafür, dass es sich entweder um eine Mykoplasmeninfektion oder um Tripper handelt. Ein professioneller Test bei einem Mediziner kann in der Folge schnell für die nötige Gewissheit sorgen. Wichtig ist, dass Frauen wie Männer nicht zu zögern beginnen, weil sie sich vor der Untersuchung schämen.

Es ist noch immer der beste Weg, auf dem mit einer medikamentösen Behandlung innerhalb von nur wenige Tagen eine Linderung der Symptome, und wenig später sogar die Heilung erreicht werden kann.