Behandlung einer Mykoplasmeninfektion

Wenn es einmal zu einer Ansteckung mit Mykoplasmen gekommen sein sollte, so ist es nicht zu empfehlen, sich besonders in Panik zu versetzen, denn dafür gibt es kaum einen Grund. Zuerst einmal ist es natürlich von Bedeutung, die Symptome einwandfrei identifizieren zu können, denn gerade bei der Mykoplasmeninfektion ist dies oft alles andere als einfach.

Der Arzt hat im Rahmen von einem Test die Möglichkeit, Licht ins Dunkel zu bringen, wodurch sich schnell auch die Möglichkeiten in Bezug auf eine adäquate Lösung besser darlegen können.

Es gibt dank der modernen Medizin durchaus einige Optionen der Behandlung, mit denen recht schnelle Erfolge erreicht werden können. Innerhalb von nur wenigen Tagen ist es auf diesem Wege möglich, eine Linderung der Symptome zu erreichen. Etwas länger dauert es, bis eine solche Behandlung schließlich zur endgültigen Heilung des Patienten führen kann.

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Die verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten

Bei den Mykoplasmen handelt es sich bekanntlich um kleine Bakterien, die zumeist beim ungeschützten Geschlechtsverkehr von Mensch zu Mensch übertragen werden können. Lange Zeit war die spezifische Behandlung der Infektion daran gescheitert, dass die Bakterien selbst keine feste Zellwand besitzen, was sie von vielen anderen Erregern unterscheidet.

Denn da die bei der Behandlung eingesetzten Antibiotika genau diese Zellwände angriffen, waren sie keine Lösung in Bezug auf die Mykoplasmeninfektion.

Stattdessen war es nun aber möglich, über ein herkömmliches Antibiotikum eine unspezifische Behandlung zu starten. Sehr häufig wird dabei ein Wirkstoff wie Azithromycin eingesetzt. Bei Neugeborenen, die bei ihrer Geburt von der Mutter infiziert wurden, werden dagegen schonende Mittel eingesetzt, um das schwache Immunsystem nicht noch zusätzlich zu belasten. Auf der anderen Seite gilt dies auch für schwangere Frauen, bei denen ein etwas erhöhtes Risiko besteht.

Der Ablauf der Therapie

Der Arzt verordnet mit diesem Medikament eine Therapie, deren Zeitraum individuell leicht variiert. In den meisten Fällen handelt es sich aber um einen Behandlungszeitraum von in etwa einer Woche. Nach dieser Zeit geht es dann an eine zweite Kontrolle mit dem Patienten, bei der weitere Fragen geklärt werden. Die meisten Patienten berichten davon, dass es bereits innerhalb von einem Tag zu einer klaren Besserung der Symptome gekommen ist.

Bereits nach drei bis vier Tagen fühlen sich die meisten Infizierten bereits wieder vollständig gesund, was allerdings ein Trugschluss sein kann.

Denn da die Erreger selbst weiter im Körper überleben können, ist es bis zu diesem Zeitpunkt noch immer möglich, andere Menschen mit der Krankheit zu infizieren. Zudem ist es ganz und gar nicht zu empfehlen, die Behandlung bereits zu diesem Zeitpunkt zu beenden. Dies liegt daran, dass oft noch nicht alle Bakterien abgetötet worden sind, was dann die Folge hat, dass sich eventuell die Risiken in Bezug auf gewisse Resistenzen erhöhen können. In dieser Beziehung ist es also von sehr großer Bedeutung, den Ratschlägen des Arztes Folge zu leisten.

Die begleitenden Maßnahmen

Neben der medikamentösen Behandlung an sich gibt es noch einige weitere Maßnahmen, mit denen der Prozess der Heilung verbessert werden kann. Besonders eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit wird dabei von den Ärzten empfohlen, um den Stoffwechsel anzukurbeln und die entstandenen Giftstoffe aus dem Körper zu spülen.

Aufgrund der anfänglichen Schmerzen beim Wasserlassen, die eines der Symptome für eine Mykoplasmeninfektion sind, tun sich allerdings sehr viele Patienten mit genau diesem Punkt etwas schwer.

Dennoch ist es auf keinen Fall zu empfehlen, den Gang zur Toilette zu unterdrücken. Für die Entzündungen, die während der Zeit der Behandlung im Bereich der Genitalien entstehen können, gibt es zudem spezielle Pflegeprodukte. Diese tragen zur schnellen Linderung der Symptome bei, und machen so den Zeitraum der Behandlung für den Patienten noch erträglicher. Zudem kann es ratsam sein, während dieser Zeit vor allen Dingen auf lockere und sehr bequeme Kleidung zu setzen. Zusätzliche Reibung kann nur dafür sorgen, dass sich der gesamte Prozess wieder verlangsamt.

Der Abschluss der Behandlung

Um die Mykoplasmeninfektion Behandlung erfolgreich abschließen zu können, ist es sehr ratsam, während dieser Zeit auf Geschlechtsverkehr zu verzichten. Dies liegt daran, dass dies sowohl für sich selbst wichtig ist, wie auch für die eigenen Sexualpartner, die weiterhin mit den Erregern in Kontakt kommen könnten.

Besonders in einer Partnerschaft kann dies zum Problem werden, da es so immer wieder zur gegenseitigen Ansteckung kommt, weshalb eventuell sogar eine zweite Behandlung von beiden Partnern in Betracht gezogen werden muss.

Sollte sich der Wunsch nicht unterdrücken lassen, so sollte zumindest ein Kondom verwendet werden, das einen recht guten Schutz vor der Ansteckung bietet. Den eigentlichen Abschluss bildet dann die zweite Untersuchung beim Arzt, wo nach der Mykoplasmeninfektion der zweite Test durchgeführt wird. Können nun keine Spuren der Erreger mehr festgestellt werden, so kann die Behandlung eigentlich als abgeschlossen angesehen werden.

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