Selbsttest einer Harnröhrenentzündung

Wer sich mit dem Thema der Harnröhrenentzündung beziehungsweise Urethritis befassen muss, der wird in der Regel vor allem über die unangenehmen Symptome darauf aufmerksam geworden sein. Vor allem das so charakteristische und schmerzliche Brennen beim Wasserlassen ist einer der ganz klaren Hinweise darauf, dass eine derartige Ansteckung vorliegt. Nun beginnt man sich natürlich die Frage zu stellen, inwiefern sich dieses Problem ausweiten kann. Grundsätzlich hilft natürlich vor allem die frühe Erkennung dabei, schnell eine passende Behandlung zu erreichen. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Selbsttest für die Harnröhrenentzündung genauer erläutern.

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Die Bestimmung der Ursache

In diesem Rahmen ist es vor allen Dingen wichtig, dass ein entsprechender Test durchgeführt wird. Denn allein anhand der Symptome ist es nicht möglich, zu einer eindeutigen Einschätzung zu kommen. Unter Umständen ist es schließlich möglich, dass es sich um eine gonorrhoische Harnröhrenentzündung handelt, die dann mit einer Tripper-Infektion einhergeht. Auf der anderen Seite können es sowohl Bakterien als auch Viren sein, die für die klassische Entzündung der Harnröhre verantwortlich sind. Je nach dem, welche Art der Ansteckung am Ende genau vorliegt, sollte natürlich auch die Art der Behandlung dementsprechend ein Stück weit angepasst werden. Gerade aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, sich nach dem Auftreten der Symptome direkt an einen guten Arzt zu wenden.

Die Untersuchung beim Arzt

Der Arzt wird zu Beginn erst einmal einige Fragen stellen, die wichtig für die Ursache sind. Schließlich gibt es auch mechanische Gründe, die zu einer Harnröhrenentzündung führen können. Gleichzeitig zählen auch der übermäßige Einsatz von parfümierten Tampons oder häufig wechselnde Sexualpartner zu den großen Risikofaktoren. Danach wird der Arzt versuchen, die entsprechenden Folgen anzuschauen, oder aber über einen Tastbefund weiter zu verfahren. Erst dann geht es daran, den eigentlichen Test auf eine Harnröhrenentzündung durchzuführen.

Bereits zu Beginn sei an dieser Stelle einmal erwähnt, dass es auf jeden Fall zu empfehlen ist, einen solchen Test durchzuführen. Sollte dabei ein Verdacht bestehen, der zum Beispiel über die Symptome begründet werden kann, werden die Kosten in aller Regel sogar in vollem Umfang von den gängigen Krankenkassen übernommen. Ein derartiger Harnröhrenentzündung Test lässt sich innerhalb von kurzer Zeit beim Hausarzt durchführen, sodass direkt im Anschluss ein entsprechendes Ergebnis vorliegt. Vor allem die Untersuchung des Urins spielt dabei natürlich eine große Bedeutung. Gerade zu Beginn des Wasserlassens wäre in der Probe eine große Keimbelastung vorhanden, wenn tatsächlich eine Entzündung vorliegen würde.

Die Bestimmung der Erreger

Gerade das Bestimmen der Erreger ist dann natürlich von großer Wichtigkeit. In den meisten Fällen wird dabei ein Abstrich vom Genitalbereich genommen, der später unter einem Mikroskop untersucht werden kann. Verfügt der Arzt über ein Labor, so hat er die Chance, die vorhandenen Erreger in ihrem Wachstum anzuregen. Die Kulturen, die sich in der Folge bilden werden, liefern nun ebenfalls recht eindeutige Hinweise darauf, ob denn nun eine Ansteckung vorliegt.

Noch etwas genauer ist die Untersuchung des Blutes, die allerdings nur noch selten eingesetzt wird. Dies liegt auch daran, dass es nur selten der Wunsch von einem Patienten ist. Dabei ist es mit einer genauen Analyse der Zusammensetzung möglich, sehr exakte Ergebnisse zu gewinnen. Gleichzeitig zeichnet sich hier der Vorteil ab, dass der Patient gleichzeitig auf sehr viele unterschiedliche Geschlechtskrankheiten getestet werden kann. Dies bietet am Ende des Tages den klaren Vorteil, dass man sich selbst einen guten Überblick über die aktuelle Lage verschafft, und eventuell mit einer Behandlung reagieren kann.

Die Möglichkeiten zum Selbsttest

Wer sich den unangenehmen Gang zum Arzt und die Untersuchung ersparen möchte, sollte zumindest auf einen einfachen Selbsttest zurückgreifen, der im Internet erworben werden kann. Zwar ist die Genauigkeit der Diagnose hier im Vergleich zur Untersuchung bei einem geschulten Mediziner deutlich geringer, doch zumindest lassen sich so erste Verdachte aus der Welt schaffen. Die Proben werden dabei häufig per Post an die zuständigen Labors zurückgeschickt, die dann die Ergebnisse übermitteln. Sollte sich dabei der Verdacht auf eine Ansteckung weiter erhärten, so ist es nun definitiv an der Zeit, sich für die Behandlung an einen Arzt zu wenden.

Innerhalb von einer festen Partnerschaft ist es auf jeden Fall zu empfehlen, dass sich direkt beide Partner dem Harnröhrenentzündung Test unterziehen. Dies liegt daran, dass auf diesem Wege eine Gegenseitige Ansteckung verhindert wird. Vor allem für den Fall ist dies natürlich von entscheidender Bedeutung, dass einer der Partner bereits unter den entsprechenden Symptomen zu leiden hat. Eine offene Kommunikation kann ebenfalls sehr viel dazu beitragen, dass das Risiko minimiert wird. Des Weiteren ist es natürlich hilfreich, wenn während der Zeit des Tests auf ungeschützten Geschlechtsverkehr verzichtet wird.

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