Symptome der Harnröhrenentzündung

Gerade in Bezug auf Geschlechtskrankheiten ist es in der Tat von sehr großer Bedeutung, so schnell wie nur möglich eine gute Diagnose stellen zu können. In der Praxis ist dies schließlich noch immer der beste Weg, um dann in der Folge auch eine erfolgreiche Behandlungsmöglichkeit zu finden. Bei der Harnröhrenentzündung kommt dann noch der so wichtige Punkt hinzu, dass man eben nicht so einfach zwischen den verschiedenen Arten unterscheiden kann.

Zum einen liegt dies daran, dass die Entzündung selbst sowohl in Verbindung und als Symptom von Tripper, als auch eigenständig als Krankheit auftreten kann. Auf der anderen Seite lassen sich über die verschiedenen Symptome sogar die verschiedenen Formen der Entzündung noch besser voneinander unterscheiden.

Dies sollte schließlich das Ziel sein, um weitere Vorteile zu nutzen. Dank der heutigen Medizin ist es schließlich gerade bei einer frühzeitigen Erkennung sehr gut möglich, eine erfolgreiche Behandlung zu vollziehen, die dann auch die zum Teil äußerst negativen Langzeitfolgen aktiv aus der Welt schaffen kann.

harnroehrenentzuendung-symptome

Die wichtigsten Symptome

Bei der Entzündung selbst ist es vor allem der übermäßig starke Harndrang, welcher als eines der ersten Symptome zu entdecken gibt. In der Regel ist hier auch die Inkubationszeit der Erreger nicht besonders reichlich bemessen, weshalb dieser Effekt relativ schnell nach der Ansteckung mit der Krankheit schon an die Oberfläche tritt. Auf der anderen Seite geht es natürlich auch darum, dass dieser Harndrang für die betroffenen Personen sehr unangenehm sein kann. Dies liegt vor allem daran, dass das Wasserlassen während dieser Phase stets mit gewissen Schmerzen in Verbindung steht.

  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • verstärkter Harndrang
  • vermehrter Juckreiz
  • äußerliche Rötungen

Bei Männern sind diese in der Regel noch etwas stärker, was sich ganz einfach durch die längere Harnröhre begründen lässt.

Treten erst nur diese beiden Symptome auf, so handelt es sich um einen klassischen Verlauf der Krankheit, der sich noch in den ersten Stadien befindet. Eine Behandlung hat dabei sehr gute Aussichten auf Erfolg.

Gleichzeitig können die Betroffenen von diesem Moment an sicher sagen, dass es sich nicht um eine mit Tripper in Verbindung stehende Harnröhrenentzündung handelt. Ob es sich hierbei im Detail nun um Bakterien oder Viren als Erreger handelt, lässt sich nur sehr schwer sagen. Aus diesem Grunde kann vor allem der Abstrich beim Arzt Aufschluss darüber geben, welche Maßnahmen weiterhin notwendig sind, um die Erkrankung hinter sich zu lassen.

Der asymptomatische Verlauf der Harnröhrenentzündung

Auf der anderen Seite gibt es aber leider auch noch den asymptomatischen Verlauf der Krankheit, der sich aus diesem Grund nicht so einfach charakterisieren lässt. Er kommt vor allem durch individuelle Dinge zustande, wie zum Beispiel die Reaktion des Körpers auf die Erreger. Bei vielen Menschen dauert es dann sehr lange, bis nach der eigentlichen Infektion die ersten Symptome der Harnröhrenentzündung auftreten.

Frauen leiden besonders häufig unter dem asymptomatischen Verlauf der Krankheit, da sie die ersten Symptome der Entzündung erst sehr spät ausbilden.

Bemerkt werden diese in der Folge erst dann, wenn sich die Entzündungen schon recht weit verbreiten konnten, weshalb es dann auf jeden Fall noch in der akuten Phase sehr zu empfehlen ist, entsprechende Gegenmaßnahmen zu implementieren. Gerade mit dem Besuch beim Arzt sollte in diesem Fall natürlich nicht mehr weiter gezögert werden. Dies liegt daran, dass die Erkrankung dann bereits relativ weit fortgeschritten ist, was bedeutet, dass auch die Gefahr der weit langfristigeren Schädigungen weiter vorliegt.

Symptome des asymptomatischen Verlaufs

Gleichzeitig kommt es bei diesem Verlauf der Krankheit häufig auch dazu, dass noch weitere Erscheinung in Verbindung mit der Entzündung anzutreffen sind. Die Patienten leiden daher in vielen Fällen unter starkem Fieber, welches eine Reaktion des Immunsystems auf die Erreger im Körper darstellt. Auf der anderen Seite ist es aber auch möglich, dass häufiges Erbrechen ein Anzeichen dafür ist.

Bei Frauen, die ja sehr häufig unter diesem Verlauf zu leiden haben, können zudem noch unregelmäßige Blutungen hinzukommen, die ebenfalls den Entzündungen geschuldet sind.

Sollte dies der Fall sein, so können Mediziner die Maßnahmen, die in der Folge ergriffen werden, natürlich dementsprechend anpassen.

  • charakteristischer Ausfluss
  • irreguläre Blutungen
  • häufiges Erbrechen
  • Fieber

Sollten derartige Symptome je erkannt werden, so ist es am besten, direkt auch mit dem Partner darüber zu reden.

Dies liegt dann vor allem daran, dass es so möglich ist, das Risiko von einer gegenseitigen Ansteckung noch weiter zu reduzieren. Am Ende ist dies mit der beste Weg, um nicht weiter unter der Harnröhrenentzündung zu leiden.

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