Selbsttest von Genitalherpes

Wer bei sich die Symptome des Genitalherpes erkennt, der ist natürlich auch daran interessiert, so schnell wie möglich Gewissheit zu haben. Dazu kann man aber sagen, dass es vor allem in der Praxis nicht möglich ist, allein aufgrund der Symptome eine genaue Diagnose zu stellen.

Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, sich in diesem Falle mit einem Arzt in Verbindung zu setzen. Dies bietet schließlich den Vorteil, dass eine genaue Einordnung möglich ist, um welche Geschlechtskrankheit und um welchen Erreger es sich schlussendlich handelt.

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Die Kosten des Genitalherpes Tests

Zuerst einmal kann dabei auf die Kosten hingewiesen werden, die ja manchen Patienten dabei ein Dorn im Auge sind. Dabei ist es in vielen Fällen möglich, dass die Krankenkasse große Teile der Kosten übernimmt. Dies gilt zum Beispiel dann, wenn es sich um die erste Untersuchung in dieser Art im laufenden Jahr handelt. Des Weiteren können natürlich auch auftretende Symptome dafür sorgen, dass die Kosten des Genitalherpes Tests übernommen werden.

Anders ist dies bei den Selbsttests, bei denen sich keine Möglichkeit bietet, die davon verursachten Kosten erstattet zu bekommen.

Es kann sich durchaus lohnen, einen Überblick über die Möglichkeiten der Erstattung bei der eigenen Krankenkasse zu bekommen. Im Zweifelsfall sollten aber auch die Kosten für einen Test kein Grund dafür sein, die Behandlung nicht zu implementieren. In der Regel ist der eigene Anteil aber nur in sehr seltenen Fällen höher als 50 Euro.

Die Herpes Genitalis Untersuchung beim Arzt

Zuerst stellt sich vielen Menschen die Frage, an welchen Arzt sie sich mit dem Verdacht auf Genitalherpes nun wenden müssen. Bei Frauen bietet sich neben dem normalen Hausarzt eben die Möglichkeit, einen Frauenarzt aufzusuchen. Auf der anderen Seite bietet sich auch den Männern die Möglichkeit, einen Urologen aufzusuchen. Ein spezieller Hautarzt bietet aber auch die entsprechende Hilfestellung, wenn der Verdacht auf das Auftreten einer Geschlechtskrankheit besteht.

Egal um welchen Arzt es sich handelt, zuerst werden die sichtbaren Symptome, wie zum Beispiel die Bläschen oder Geschwüre, unter die Lupe genommen.

In manchen Fällen reicht der geschulte Blick des Arztes bereits aus, um eine Diagnose treffen zu können. Nicht immer ist die Ausprägung der Symptome aber so stark, dass die optische Untersuchung für eine Feststellung ausreicht. Für die Bestätigung der Diagnose sorgt ein kleiner Abstrich, der von der eitrigen Flüssigkeit in den Bläschen gemacht wird. Über spezielle Verfahren werden diese Proben nun auf das Vorkommen des Herpes-Simplex-Virus getestet. Innerhalb von nur wenigen Stunden ist es in der Regel also möglich, Gewissheit zu erlangen.

Die Feststellung der Herpes-Simplex-Viren

Nicht immer ist es aber über eine Kultur der Erreger möglich, eine Diagnose stellen zu können. Dann kommen in speziellen Labors moderne Methoden zum Einsatz, bei denen die Viren künstlich vermehrt werden.

In diesem Fall dauert es aber meist mehrere Werktage, bis ein endgültiges Ergebnis vorzufinden ist.

Um nicht so lange unter den zum Teil schmerzhaften Symptomen leiden zu müssen, werden bereits dann gewisse Medikamente eingesetzt, um den Juckreiz und die anderen Erscheinungen etwas zu lindern. Eine vollständige Behandlung der Erreger wird zu diesem Zeitpunkt in der Regel aber noch nicht eingesetzt. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass eben noch kein eindeutiger Hinweis auf die Erreger vorhanden ist.

Die heutigen Selbsttests

Natürlich gibt es gerade in Bezug auf die Geschlechtskrankheiten ein gewisses Schamgefühl, wenn es darangeht, sich an einen Arzt zu wenden. Deshalb tendieren mehr und mehr Menschen dazu, sich über einen Selbsttest Gewissheit zu verschaffen. Diese können einfach im Internet besorgt werden, und inzwischen ist es damit möglich, durchaus genaue Ergebnisse zu erzielen.

Die Rate der Einschätzungen ist aber dennoch deutlich ungenauer, als dies bei einer professionellen Untersuchung beim Facharzt der Fall ist. Dabei sind diese Teste zu kompliziert, um sie auf einer ambulanten Basis umsetzen zu können. Deshalb werden dem Kunden gewisse Produkte zugesendet, mit denen es möglich ist, die Proben zu nehmen. Diese werden danach an ein externes Labor geschickt, welches diese genauer untersuchen kann.

Je nach dem, wie gut die Qualität der Angebote ist, kommt es zu einer mehr oder weniger langen Wartezeit.
Zu diesen Tests kann man also sagen, dass sie durchaus eine Alternative zum Besuch beim Arzt bieten, wobei dieser noch immer genauer ist. Doch bevor aufgrund des Schamgefühls überhaupt keine Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, ist es noch immer besser, sich auf diesem Wege Gewissheit zu verschaffen.

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