Schutz vor Feigwarzen

Wer sich mit dem Thema der Feigwarzen beschäftigt, der wird sich natürlich fragen, wie das Risiko einer Ansteckung denn nun verringert werden kann. Denn gerade aufgrund der so unangenehmen und gesundheitlich riskanten langfristigen Folgen ist es natürlich wichtig, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. In Bezug auf die Feigwarzen selbst gibt es dabei unterschiedliche Möglichkeiten, die genutzt werden können.

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Gibt es eine Impfung gegen Feigwarzen?

In diesen Tagen ist es durchaus möglich, von einer Impfung gegen die Feigwarzen zu profitieren. Dies macht vor allen Dingen dann sehr viel Sinn, wenn man sich selbst als einer Risikogruppe angehörend beschreiben würde. Vor allem unter jungen Leuten, die sexuell aktiv sind und dabei wechselnde Partner aufweisen, kann somit das Risiko einer Ansteckung deutlich reduziert werden.

Damit die Impfung aber einen ausreichenden Schutz gewährleisten kann, müssen insgesamt drei Termine mit dem behandelnden Arzt ausgemacht werden. Innerhalb von maximal sechs Monaten werden diese drei Spritzen in den Muskel verabreicht, die den Körper dann aktiv vor dem Befall durch die Humanen Papilloma-Viren (HPV) schützen können. Dabei hält der Schutz der Impfung sogar mehrere Jahre an, was für den Patienten durchaus einen gewissen Komfort zur Folge hat.

Wer sich allerdings für die Impfung entscheiden möchte, sollte dies frühzeitig tun. Der beste Schutz ist noch immer dann gewährleistet, wenn dies vor dem ersten Geschlechtsverkehr vorgenommen wird.

Denn für den Fall, dass sich die Viren bereits im Körper befinden, kann durch die Impfung nicht mehr vorgesorgt werden. Denn nun kann das Immunsystem nicht mehr darauf trainiert werden, die entsprechenden Antikörper zu bilden, da sich die richtigen Erreger bereits innerhalb des Organismus befinden. Da sich sehr junge Menschen vor dem ersten Geschlechtsverkehr allerdings meist keine Gedanken über mögliche Impfungen machen, wird sie hier in Deutschland eher selten eingesetzt.

Dabei wäre sie tatsächlich über viele Jahre hinweg ein wirksamer Schutz, und selbst die dadurch entstehenden Kosten werden von vielen Krankenkassen in der vollen Höhe für die Patienten übernommen.

Die Ansteckung mit Feigwarzen verhindern

Natürlich gibt es in der Praxis auch noch einige andere Möglichkeiten, mit denen das Risiko von einer Ansteckung mit Feigwarzen reduziert werden kann. Dazu zählt unter anderem die Option, auf ungeschützten Geschlechtsverkehr zu verzichten. Bereits bei der Verwendung von einem Kondom hat sich gezeigt, dass das Risiko einer Ansteckung mit Feigwarzen ganz klar abnimmt.

Auf der anderen Seite ist es aber auch in diesem Fall nicht möglich, von einer Garantie zu sprechen, dass es nicht zu einem Kontakt mit den Erregern kommt.

Gerade bei wechselnden Sexualpartnern ist es dennoch von sehr großer Bedeutung, das Kondom als gute Möglichkeit mit in Betracht zu ziehen, schließlich können zugleich sehr viele andere Geschlechtskrankheiten durch dieses Verhütungsmittel verhindert werden.

Die Gefahr von Hautrissen

Natürlich gibt es in der Praxis unterschiedliche Gefahrenquellen, dass es fast nicht möglich ist, sie alle so weit wie nur möglich ausschließen. Auf der anderen Seite sind es eben die kleinen Risse in der Haut, über die die Viren in den Körper eindringen können. Sehr häufig entstehen sie im Rahmen von einer Intimrasur, und bieten so eine große Angriffsfläche für Erreger.

Zu vermeiden ist auch die Verwendung von zu scharfen und aggressiven Pflegeprodukten, die den natürlichen Schutz der Haut in gewisser Weise einschränken können.

Dabei wird der natürlich säuerliche PH-Wert oft aus dem Gleichgewicht gemacht, wodurch die Viren noch einfacher überleben können. Es ist daher von großer Bedeutung, sich so gut wie möglich vor diesen zusätzlichen Gefahren der Ansteckung zu schützen.

Die Möglichkeiten nach einer Ansteckung

Selbst nach einer Ansteckung mit Feigwarzen ist es noch immer möglich, sich selbst vor den langfristigen Folgen zu schützen. Unter anderem konnte schließlich nachgewiesen werden, dass die Viren, welche sich selbst bei einer Behandlung nicht ganz aus dem Körper vertreiben lassen, zugleich für ein erhöhtes Risiko bestimmter Krebsarten sorgen.

In jedem Fall sollte neben der eigentlichen Entfernung der Warzen, die sehr häufig über einen Laser oder einen chirurgischen Eingriff durchgeführt wird, auch eine begleitende medikamentöse Therapie ins Auge gefasst werden.

Die Ärzte werden gleichzeitig auch dafür sorgen, durch die Zugabe bestimmter Medikamente einen weiteren Ausbruch der Feigwarzen zu verhindern. Dadurch sinkt das Risiko, dass erneut aufgrund der Symptome geklagt werden muss, ganz erheblich. Selbst nach der Ansteckung ist es also noch immer möglich, die Gefahren, welche mit den Feigwarzen verbunden sind, zu reduzieren.

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