Ursachen von Feigwarzen

Liegt die Diagnose Feigwarzen einmal vor, so stellt sich natürlich schnell die Frage nach den Ursachen. Dies ist auch der Fall, wenn man Überlegungen anstellen möchte, wie sich eine Infektion denn nun im Vorfeld effektiv verhindern ließe. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, diesen Fragen zu folgen, um entsprechende Antworten darauf zu finden.

In Bezug auf die Feigwarzen gibt es nur einen großen Stamm von Viren, der für den Ausbruch der Krankheit sorgen kann.

Dabei sind es die sogenannten humanen Papillomviren, die für die unangenehmen Symptome sorgen können. Von diesen Viren gibt es in etwa 40 verschiedene Arten, die allesamt für den Ausbruch der Feigwarzen sorgen können. Diese befallen bevorzugt den Genitalbereich, und werden daher gerade beim ungeschützten Geschlechtsverkehr sehr häufig übertragen.

Da es sich aber um eine solche Kontaktinfektionen handelt, gibt es neben dem Geschlechtsverkehr aber auch noch andere Wege, auf denen die Viren von Mensch und Mensch übertragen werden können. Deshalb ist es notwendig, bei der Betrachtung etwas zu differenzieren, damit sich eventuelle Rückschlüsse ziehen lassen können.

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Die Ansteckung mit Feigwarzen

Der Grund für die Übertragung sind vor allem die kleinen Verletzungen in der Haut, über die sich die Viren verbreiten. Diese kleinen Risse lassen sich dagegen nicht vermeiden, denn praktisch jeder besitzt diese Verletzungen, die sich nicht vermeiden lassen. Ursache für die Risse ist sehr häufig der Geschlechtsverkehr. Doch auch bei einer Intimrasur kann es zu kleinen Verletzungen kommen, über die die Viren weitergeleitet werden.

In der Regel ist aber auch das Immunsystem dazu in der Lage, die Erreger im Körper abzutöten.

Wer deshalb bei guter Gesundheit ist, der besitzt auch daher einen zusätzlichen Schutz. Am Ende lässt sich aber auch aufgrund der Inkubationszeit der Viren von mehreren Tagen sagen, dass die Rückschlüsse auf die eigentliche Ursache oft schwer zu ziehen sind. Gerade aus diesem Grund ist es der Test beim Arzt, der am besten Licht ins Dunkel bringen kann. Ansonsten fällt es häufig schwer, direkt die Ursache für die Ansteckung selbst zu erkennen.

Können die Erreger beim Küssen übertragen werden?

Gerade aufgrund der Tatsache, dass eben schon eine Kontaktinfektion zum Übertragen der Viren führen kann, stellt sich natürlich die Frage nach den weiteren Ansteckungen.

Beim Küssen oder Oralverkehr ist es dagegen sehr unwahrscheinlich, dass die Erreger übertragen werden.

Zwar ist auch hier ein Kontakt der Schleimhäute vorhanden, doch verschiedene Mechanismen des Körpers sorgen dafür, dass die Viren abgetötet werden. Dazu zählt zum Beispiel der säuerliche Speichel, oder aber die noch viel saurere Magensäure.

Weitere Wege der Ansteckung

Aufgrund der Tatsache, dass die Viren auch außerhalb des Körpers einige Zeit lang überleben können, ergeben sich natürlich noch weitere Wege der Ansteckung. Hierbei kann es sich zum Beispiel um geteilte Gegenstände mit einer infizierten Person handeln.

Gerade beim Sexspielzeug besteht durchaus die Gefahr, dass die Feigwarzen von Mensch zu Mensch wandern.

Selbst wer also beim Geschlechtsverkehr auf den Schutz von einem Kondom baut, kann sich nicht sicher sein, dass die Viren nicht übertragen werden. Die Wahrscheinlichkeit, in einer öffentlichen Einrichtung wie einer Sauna oder einem Schwimmbad in Kontakt mit den Erregern zu kommen, ist eigentlich nicht besonders groß.

Die Raten der Infizierung

Es gibt unterschiedliche Tatsachen, die in Bezug auf die Feigwarzen leichte Entwarnung geben. Dies liegt daran, dass selbst der Kontakt mit den Viren nicht immer zu einer Ansteckung führt. In etwa 50 Prozent der Menschen besitzen die passenden Antikörper, weshalb hier keine Gefahr besteht, dass sich die Feigwarzen ausbilden.

Auf der anderen Seite ist es nur in etwa ein Prozent der sexuell aktiven erwachsenen Menschen, die tatsächlich Feigwarzen aufweisen. Man kann dennoch sagen, dass es sich um eine der Geschlechtskrankheiten handelt, die in unserer westlichen Region am weitesten verbreitet sind.

Über andere Studien lassen sich ebenfalls weitere Rückschlüsse auf die Ursachen ziehen. Dies liegt daran, dass vor allem die Gruppe der sexuell sehr aktiven Menschen eine hohe Ansteckungsrate aufweist. Dabei ist es vor allem die Gruppe der Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, die hin und wieder Feigwarzen aufweisen.

Gerade wechselnde Sexualpartner sind daher ein klarer Faktor des Risikos, auf den es zu achten gilt. Über die Verwendung von einem Kondom lässt sich das Risiko zumindest deutlich senken, selbst wenn es sich auch nicht ganz aus der Welt schaffen lässt. Dennoch ist es gerade der Risikogruppe zu empfehlen, so das Risiko einer Übertragung der Erreger zu verringern.

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