Selbstteste gegen Feigwarzen

Gerade bei Feigwarzen ist es vor der Behandlung natürlich notwendig, eine ganz klare Diagnose stellen zu können. Zwar sind es in diesem Fall auch die klaren optischen Symptome, die viel zu einer frühzeitigen Erkennung beitragen, doch gerade Laien haben oft Schwierigkeiten damit, diese in der richtigen Art und Weise einzuordnen.

Neben der Diagnose während der akuten Phase hat der Feigwarzen Test allerdings noch eine weitere Bedeutung. Denn er sorgt zudem dafür, dass die Erreger, die sich selbst nach einer abgeschlossenen Therapie oft noch im Körper befinden, zweifelsfrei nachgewiesen werden können. Gerade unter diesen Umständen lohnt es sich also, dieses Thema etwas genauer zu durchleuchten.

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Die Untersuchung von Feigwarzen bei einem Arzt

Der Arzt wird in der Regel bei einem konkreten Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit oder Feigwarzen nicht direkt dazu übergehen, einen Test zu veranlassen. In der Regel wird in der ersten Phase zuerst mittels des rein optischen Befunds überprüft, ob die Symptome abzugleichen sind. Sehr häufig sind diese aber nicht besonders stark ausgeprägt, denn nur etwa 20 Prozent der Männer, die sich mit dem verantwortlichen humanen Papillomvirus angesteckt haben, bilden auch die entsprechenden Symptome aus. Häufig kann also nur über ein undefinierbares Jucken geklagt werden, weshalb dann ein Test natürlich von Vorteil ist.

Der Test zur Vorsorge

In regelmäßigen Abständen wird es auch von Seiten der großen Krankenkassen in Deutschland angeboten, einen Test auf verschiedene Geschlechtskrankheiten durchführen zu lassen. Gerade dann, wenn man sich selbst zur sexuell sehr aktiven Bevölkerungsgruppe zählt, ist dies sehr zu empfehlen. Dabei wird das Blut oder der Urin eben auch auf die Erreger hin untersucht, die für die Ausbildung von Feigwarzen verantwortlich sind.

Die Vorsorgeuntersuchung kann also unter Umständen den Vorteil einer frühzeitigen Erkennung nach sich ziehen. Dies bietet dann wiederum den Vorteil, dass in dieser Phase die Chancen auf eine erfolgreiche Art der Behandlung noch sehr gut stehen.

Die Kassenpatienten können in der Regel daraufsetzen, dass die Kosten für einen derartigen Test einmal pro Jahr übernommen werden. Um weitere Untersuchungen beim Arzt erstattet zu bekommen, kann es auch hilfreich sein, wenn entsprechende Symptome den Grund für einen Verdacht auf eine Ansteckung liefern. Diese Art der Vorsorge ist auf jeden Fall zu empfehlen, gerade weil so die erfolgreiche Behandlung im Zweifel einfacher wird.

Der Diagnose von Feigwarzen beim Arzt

Die gezielte Untersuchung, ob es sich bei dem Gewebe nun wirklich um Feigwarzen handelt, findet schließlich über eine feingewebliche Untersuchung statt. Dabei entnimmt der Arzt unter eine Probe unter einer Narkose, die dann unter dem Mikroskop genauer bestimmt werden kann. Dieses Verfahren ist vielen Patienten unangenehm, doch nach wie vor liefert es die genauesten Ergebnisse, weshalb es weiterhin eingesetzt wird.

In der Regel lässt sich die Bestimmung des Gewebes innerhalb von einer Stunde durchführen, sodass der Patient bereits kurze Zeit später Gewissheit darüber hat, ob es sich jetzt nun um Feigwarzen handelt, oder nicht.

Gerade wenn es sich um Feigwarzen handelt, die äußerlich zu erkennen sind, gibt es die Alternative, sie mit Essigsäure zu diagnostizieren. Denn werden sie mit dieser betupft, färben sie sich nach kurzer Zeit weiß. Da es sich hier aber um eine recht ungenaue Art der Bestimmung handelt, wird der Befund meist noch weiter vom Arzt abgesichert. Denn es kann sich durchaus auch um andere Wucherungen von Gewebe handeln, die nur durch eine genauere Untersuchung in einem Labor diagnostiziert werden können. Handelt es sich bei den vermutlich befallenen Bereichen um den Enddarm oder die Harnröhre, so kann eventuell auch eine Darm- oder Harnröhrenspiegelung Aufschluss darüber geben.

Die heutigen Selbsttests

Gerade in der heutigen Zeit möchten viele Menschen den so unangenehmen Gang zum Arzt mit Feigwarzen verhindern, weshalb auch gerne ein Test in eigener Regie durchgeführt wird. Hierfür wird sehr häufig ein entsprechendes Set erworben, das dann Aufschluss geben soll. Um wirklich genaue Ergebnisse erzielen zu können, muss jedoch auch hier eine genauere Untersuchung erfolgen.

Der Erwerb von einem Selbsttest ist deshalb bei Verdacht auf Feigwarzen nicht zu empfehlen, da er keine wahre Alternative zu der Untersuchung durch einen Arzt darstellt. Es handelt sich also durchaus um ein Thema, das differenziert betrachtet werden sollte. Nur auf diesem Wege lässt sich am Ende des Tages wirklich sicher sagen, dass eine richtige Diagnose gestellt werden konnte. Wer sich deshalb etwas mit diesem Thema befasst, der wird erkennen, dass eben die Untersuchung durch einen Arzt nach wie vor der beste Weg ist, um Gewissheit zu bekommen.

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