Symptome von Feigwarzen

Gerade bei Feigwarzen ist es natürlich wichtig, die auftretenden Symptome so schnell wie möglich einschätzen zu können. Denn auf diesem Wege kann eben die entsprechende Möglichkeit zur Behandlung direkt gesucht werden, was Aussicht auf eine schnelle Linderung verschafft, selbst wenn die vollständige Heilung und die Entfernung der Viren aus dem Körper oft nicht möglich ist. Dabei ist es also notwendig, direkt die richtige Einschätzung treffen zu können.

In Bezug auf die Feigwarzen zeichnet sich dabei der Vorteil ab, dass die Symptome eben sehr charakteristisch sind, was es einfacher macht, selbst die passende Diagnose zu stellen. Differenziert werden sollte dabei vor allem zwischen den verschiedenen Stadien der Erkrankung, die sich durch eine unterschiedliche Zusammensetzung der Symptome auszeichnen können. Es ist daher sehr wichtig, diese unterschiedlichen Dinge zu beachten.

feigwarzen-symptome

Die Symptome von Feigwarzen im ersten Stadium

Im ersten Stadium von der Erkrankung ist es möglich, direkt die kleinen Warzen zu erkennen. Diese sind in der Regel wirklich nur wenige Millimeter groß, doch sie schließen sich zu sogenannten Warzenbeeten zusammen, die dann aufgrund ihrer Größe gut zu erkennen sind.

Von der Farbe der Warzen selbst sollte man sich nicht allzu sehr beeinflussen lassen, da es dabei durchaus unterschiedliche Möglichkeiten gibt.

Es beginnt meist mit einer leicht rötlichen Färbung, wobei sie aber auch in den braunen oder gräulichen Bereich tendieren kann. Dies hängt nicht unbedingt mit der Art der Erreger zusammen, weshalb auf die Färbung der Warzenbeete kein besonderer Wert gelegt werden sollte.

An welchen Stellen treten die Warzen auf?

Es beginnt bereits damit, dass vor allem der Genitalbereich von den Warzen sehr stark betroffen ist. Dies liegt daran, dass die Erreger selbst eben über den ungeschützten Geschlechtsverkehr von Mensch zu Mensch übertragen werden. Bei den Männern ist es in erster Linie der Bereich der Vorhaut, der von den Warzen besonders betroffen ist.

Bei Frauen treten die Feigwarzen dagegen sehr häufig im Bereich der inneren Schamlippen und der Vagina auf.

Bei anderen Krankheitsverläufen, beziehungsweise im fortgeschrittenen Stadium, können die Warzen aber auch im Analbereich auftreten. Erfolgt keine entsprechende und frühzeitige Behandlung der Warzen, so kann es durchaus sein, dass sie sich auf dem Körper sogar noch weiter verbreiten.

Die begleitenden Symptome

Neben den Warzen selbst, die die Geschlechtskrankheit charakterisieren, kann es durchaus zu gewissen Begleiterscheinungen kommen. Dazu zählen kleine Risse in der Haut, aus denen unter Umständen auch Blut austreten kann. Sehr häufig entstehen diese dadurch, weil sich die Betroffenen aufgrund des auftretenden Juckreizes vermehrt kratzen.

Durch das Kratzen, oder das Reiben der Kleidung im Alltag, können die Warzen aufbrechen, wodurch die infektiöse und eitrige Flüssigkeit austritt.

Gleichzeitig kann es auch dazu kommen, dass die kleinen Hautrisse zu bluten beginnen. Frauen können auf der anderen Seite auch auf einen vermehrten Ausfluss aus der Vagina achten. Dieser weist sehr häufig eine etwas gelbliche Färbung auf, was ein Anzeichen auf eine Ansteckung mit Feigwarzen sein kann.

Die Eigenheiten der Feigwarzen

Eine große Besonderheit der Infektion mit Feigwarzen ist es, dass die akute Phase in der Regel keine Schmerzen mit sich bringt. Gerade Männer tendieren aus diesem Grund eher dazu, die Symptome zu ignorieren, was zu einer Ansteckung von immer mehr Menschen führt. Man spricht deshalb auch davon, dass dies einer der Gründe dafür ist, dass die Erkrankung selbst in Europa eben so weit verbreitet ist.

Trotz der nicht vorhandenen Schmerzen sollte eine Behandlung natürlich trotzdem eingeleitet werden, da die Feigwarzen weiter ansteckend sind. Doch es sind häufig vor allem die psychischen Belastungen, die dafür sorgen, dass sich Menschen für eine Behandlung entscheiden.

So können die Symptome bei einer medikamentösen Behandlung oft innerhalb von nur wenigen Wochen abklingen. Deutlich schneller und effektiver lassen sich die Warzen auch über einen chirurgischen Eingriff, oder durch den Einsatz von einem Laser entfernen.

Das humane Papillomavirus kann aber nicht mehr aus dem Körper entfernt werden, wodurch die Erkrankung nicht geheilt, sondern nur in die latente Phase versetzt wird.

In den späteren Jahren ist die Wahrscheinlichkeit also durchaus vorhanden, dass es zu einem erneuten Ausbrechen der Symptome kommt. Durch den Einsatz von Medikamenten ist es aber möglich, die Wahrscheinlichkeit von einem neuerlichen Ausbruch der Krankheit erheblich zu verringern.

Da dadurch auch keine schlimmeren langfristigen Folgen von den Feigwarzen zu erwarten sind, besteht schließlich kein Grund mehr zur Sorge. Im Zweifel kann noch immer die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt etwas Licht ins Dunkel bringen, was den Umgang mit den Feigwarzen noch einfacher macht.

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