Bläschen in der Vagina – was kann das sein?

Das Internet wird über die entsprechenden Suchmaschinen immer häufiger genutzt, um Gesundheitsbeschwerden zu diagnostizieren oder sich zumindest darüber zu informieren, worauf die eigenen Symptome hindeuten könnten. Insbesondere unter der Voraussetzung, dass die Geschlechtsorgane von Beschwerden betroffen sind, verfallen Männer und Frauen schnell in Panik. Häufig wird beispielsweise danach gesucht, was Bläschen in der Vagina zu bedeuten haben könnten.

Wir möchten daher in unserem folgenden Beitrag informieren, auf welche Erkrankung Bläschen in der Vagina hindeuten könnten, welche Eigenschaften diese Geschlechtskrankheit besitzt und wie Sie eine sinnvolle Behandlung durchführen lassen können.

Bläschen in der Vagina deuten auf Herpes-Infektion hin

Herpes kennen die meisten Männer und Frauen vor allem durch die kleinen Bläschen auf den Lippen, die sich typischerweise bilden, wenn man sich mit dem Herpes simplex Virus infiziert hat. Darüber hinaus kann eine Herpesinfektion aber noch andere Körperbereiche betreffen, insbesondere die Geschlechtsteile.

Wenn Sie als Frau unter anderem Bläschen in der Vagina bemerken, dann spricht vieles dafür, dass die Herpes-Infektion als Ursache gelten muss.

Zwar muss es sich bei diesen Symptomen nicht immer und ausschließlich um Herpes-Infektionen handeln, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch relativ groß. Um sicher zu gehen, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, damit Sie nicht auf eigene Faust eine falsche Behandlung durchführen.

Die Herpes-Infektion, die im Genitalbereich, also bei der Frau im Bereich der Vagina auftritt, wird übrigens als Herpes Genitalis bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine der am häufigsten auftretenden Geschlechtskrankheiten rund um den Globus. Demzufolge ist das Risiko vergleichsweise hoch, dass auch Sie sich im Laufe Ihres Lebens mindestens einmal mit Herpes Genitalis infizieren.

Übertragen wird der Herpes Simplex Virus Typ II insbesondere durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, aber auch durch andere Geschlechtspraktiken.

Unterscheidung zwischen Erstinfektion und späteren erneuten Ausbrüchen

Für die Herpes Genitalis Infektion charakteristisch ist unter anderem, dass es eine Erstansteckung gibt, im Laufe der Jahre aber dennoch erneute Ausbrüche vorhanden sein können. Insbesondere bei der ersten Ansteckung ist es so, dass sich sämtliche oder zumindest die Mehrzahl aller typischen Symptome abbilden, zu denen eben auch bei Frauen Bläschen in der Vagina gehören.

Die Inkubationszeit liegt bei dieser Erstinfektion in aller Regel etwa drei Wochen. Innerhalb dieser Zeit sind Sie allerdings bereits ansteckend und können das Herpes-Virus auf andere Personen übertragen.

Bläschen in der Vagina deuten auf Herpes hin

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Herpes Genitalis ist in dem Sinne nicht heilbar, denn die Viren bleiben praktisch auf ewig in Ihrem Körper. Trotzdem kann es passieren, dass es nach der Erstinfektion nie wieder zu einem Ausbruch kommt. Sollte es dennoch geschehen, dass – insbesondere durch ein geschwächtes Immunsystem – sogenannte Herpesschübe auftreten, verlaufen diese meistens deutlich milder als bei der Erstinfektion.

Darüber hinaus gibt es bestimmte Medikamente, mit denen die Symptome sehr gut behandelt werden können.

Was verursacht eine Infektion mit Herpes im Genitalbereich?

Eine spannende Frage ist im Zusammenhang mit Herpes Genitalis, bei dem Bläschen in der Vagina ein typisches Symptom bei Frauen sind, welche Ursachen die Infektion hat. Kennt man die Ursachen, ist es mitunter im Idealfall sogar möglich, eine Erstinfektion oder zumindest später Ausbrüche zu verhindern.

Die Hauptursache ist relativ eindeutig, nämlich ungeschützter Geschlechtsverkehr.

Da viele Millionen Bundesbürger das Herpes-Virus in sich tragen, kann es schnell durch Körperflüssigkeiten zu einer Übertragung der Viren kommen. Gefährdet sind vor allen Dingen solche Person, welche die Herpes-Viren bisher noch nicht im Körper haben, sodass eine Erstinfektion entstehen würde. Neben dem Geschlechtsverkehr können die Viren allerdings auch im Rahmen sogenannter Schmierinfektionen übertragen werden, sodass beispielsweise nicht unbedingt Handtücher, Waschlappen oder sonstige Mittel, die zur Körperreinigung nutzen, gemeinsam genutzt werden sollten.

Welche Symptome treten bei Genitalherpes auf?

Neben den bereits erwähnten Bläschen in der Vagina bei Frauen treten natürlich insbesondere bei der Erstinfektion noch weitere Symptome auf, wie zum Beispiel ähnliche Bläschen, die sich bei Männern selbstverständlich im Bereich des Penis befinden. Insbesondere bei Männern ist es allerdings so, dass diese den Virus zwar in sich tragen, in über 70 Prozent aller Fälle jedoch gar nichts davon bemerken, weil eben keine Symptome auftreten.

Insgesamt betrachtet sind es die folgenden Symptome, die Männer und Frauen zumindest daran denken lassen sollten, dass sie sich mit dem Herpes-Virus infiziert haben bzw. bereits infiziert sind und es zu einem erneuten Ausbruch gekommen ist:

  • Bläschen im Genitalbereich (oft mit Flüssigkeit gefüllt)
  • Brennen beim Wasserlassen
  • vaginaler Ausfluss
  • Fieber
  • Gliederschmerzen

Insbesondere die zwei zuletzt genannten Symptome, nämlich Fieber und Gliederschmerzen, sind natürlich sehr unspezifisch und müssen bei Weitem auch nicht bei jeder Herpes-Infektion auftreten.

Anders sieht es mit den weiteren Symptomen aus, insbesondere Bläschen und vaginaler Ausfluss, die durchaus oft ein Zeichen für die Herpes-Infektion sind.

Verschiedene Phasen beim Herpes-Virus

Bei zahlreichen Erkrankungen ist es so, dass diese in verschiedenen Phasen ablaufen. Dies trifft unter anderem auch auf die Erkrankung mit den Herpes-Viren zu. So unterteilt sich Genitalherpes bei einem Ausbruch in die folgenden fünf Phasen:

  • Phase 1: Rötungen und schuppende Haut
  • Phase 2: kleine Bläschen auf der Hautoberfläche
  • Phase 3: feuchte Geschwüre
  • Phase 4: trockener Schorf
  • Phase 5: Schorf verschwindet, Heilungsphase

In aller Regel dauert es vom Ausbruch der ersten Symptome bis zur vollständigen Regeneration zwischen 15 und 25 Tagen. Zwar gibt es keine heilenden Medikamente, aber auf jeden Fall können Sie mit einer medikamentösen Behandlung die Symptome und somit ihre Beschwerden deutlich lindern.

Wie wird Genitalherpes therapiert?

Bei Genitalherpes gibt es sowohl zur akuten Behandlung als auch im Bereich der Vorbeugung bzw. der Langzeitbehandlung diverse Medikamente, die im Hinblick auf die Symptome wirksam eingesetzt werden können.

Leider ist zwar eine vollständige Heilung nicht möglich, aber mit den entsprechenden Arzneimitteln gelingt es fast immer, die Symptome deutlich zu lindern.

Dies beinhaltet auch, dass es in den weitaus meisten Fällen nicht zu größeren Komplikationen kommen muss. Bei den Arzneimitteln handelt es sich um antivirale Medikamente, denn selbstverständlich macht die Gabe von Antibiotika bei einer Herpes-Infektion absolut keinen Sinn.

Welches Medikament für Sie am besten geeignet ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Sollte Herpes Genitalis nach der Erstinfektion erneut auftreten, können Sie das entsprechende Medikament, welches Sie dann bereits kennen, natürlich auch per Ferndiagnose online bei einem seriösen Anbieter wie der Online Klinik erhalten.

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