Selbsttest einer Bakteriellen Vaginose

Bei der Bakteriellen Vaginose sind es natürlich nicht nur die Symptome, die dabei für einen eindeutigen Hinweis auf die Erkrankung ausreichen. Gerade deshalb ist es notwendig, einen entsprechenden Test bei einem professionellen Mediziner in die Wege zu leiten. Es lohnt sich also unbedingt, die dafür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genauer ins Auge zu fassen. Dabei ist es vor allem die große Vielfalt an unterschiedlichen Erregern, was es nicht einfach macht, die richtigen Aspekte zu erkennen. Deshalb ist es eben notwendig, genau diese Dinge selbst zu erkennen.

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Die heutigen Möglichkeiten des Tests

In Bezug auf die moderne Medizin geht es darum, dass der Test vor allem sehr umfangreich gehalten wird. Dies bedeutet, dass dabei nicht nur gezielt auf das Vorkommen von einem einzelnen Erreger getestet werden kann. Stattdessen geht es darum, direkt eine größere Vielfalt an unterschiedlichen Erregern zu untersuchen, die allesamt die Auslöser für eine solche Erkrankung sein können. Bei den meisten Medizinern ist es möglich, diesen Test innerhalb von nur wenigen Stunden durchführen zu können. Dabei kann zum Beispiel ein Abstrich genommen werden, auf dem das Wachstum der Bakterien weiter angeregt wird, um sie so identifizieren zu können. Auf der anderen Seite bietet sich auch die Chance, über die Untersuchung von einer Urinprobe an die entsprechenden Ergebnisse zu gelangen. Je nach dem, ob bereits Symptome aufgetreten sind, wird der Arzt dies von Mal zu Mal auf eine unterschiedliche Art und Weise einordnen können.

Die Durchführung des Selbsttests

Daneben gibt es in Bezug auf die Bakterielle Vaginose eben auch die Chance, einen Selbsttest durchzuführen, welcher entweder in der Apotheke oder aber auch im Internet gekauft werden kann. Dabei gilt es natürlich auch zu sagen, dass es in jedem Fall sein kann, dass die Genauigkeit der Untersuchung dadurch an und für sich etwas verringert wird. Dabei gibt es aber zumindest Chance, sich den ansonsten etwas unangenehmen Gang zum Arzt dadurch zu ersparen.

Eine zeitliche Ersparnis, die den Selbsttests ebenfalls gerne zugeschrieben wird, ist dabei dagegen nicht zu erwarten. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass die Proben in der Folge sehr häufig erst an ein Labor gesendet werden müssen, bevor es möglich ist, die Ergebnisse zu erhalten. Der Selbsttest sollte an und für sich also höchstens als die letzte Chance angesehen werden, bevor wirklich gar keine Maßnahmen in die Wege geleitet werden.

Die Kosten für den Test

Wer sich im Rahmen der Untersuchung für einen Selbsttest entscheidet, der sollte auf jeden Fall damit rechnen, dass die Kosten selbst getragen werden müssen. Da dies unter Umständen sogar bis zu 100 Euro sein können, spricht auch der Kostenfaktor natürlich dafür, den Gang zum Arzt zu wählen. Dies liegt unter anderem daran, dass dort eben die Krankenkasse die Kosten unter bestimmten Umständen sogar ganz für die Patientin übernimmt. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn es sich um die erste Untersuchung auf eine Geschlechtskrankheit im aktuellen Jahr handelt.

Ist dies der Fall, so können die Versicherten bei eigentlich jeder Krankenkasse davon ausgehen, dass die entsprechenden Kosten übernommen werden. Auf der anderen Seite können auch die vorhandenen Symptome dazu beitragen, dass die Kosten für den Bakterielle Vaginose Test von Seiten der Kassen übernommen werden. In diesem Fall wird dann von einem sogenannten Verdacht auf eine Erkrankung gesprochen, der ebenfalls ganz klar als Grund für einen Test gesehen werden kann. In der Folge ist es ganz egal, ob der Test am Ende positiv oder negativ ausfällt, die entsprechenden Kosten müssten in der Regel von der Kasse selbst direkt erstattet werden.

Der Test zum Ausschluss des Risikos

Sollte es sich aber um einen Fall handeln, in dem tatsächlich ein konkretes Risiko für eine Ansteckung besteht, so sollte man sich auch nicht von etwaigen Kosten für den Test abschrecken lassen. Dies ist unter anderem deshalb nicht sinnvoll, weil es sich bei den verursachenden Erregern eben auch um Chlamydien oder Mykoplasmen handeln kann. Dies bedeutet für die Praxis, dass es nicht auszuschließen ist, dass daraus nicht auch noch schlimmere langfristige Folgen resultieren, die es natürlich von Beginn an zu vermeiden gilt.

Am Ende des Tages sind dies die ganz wichtigen Punkte, die im Rahmen der Betrachtung auf jeden Fall Beachtung finden sollten. Im Rahmen einer ganzheitlichen Untersuchung, oder aber zum Beispiel der Erstellung von einem großen Blutbild, werden diese Dinge in aller Regel ebenfalls behandelt, weshalb die Ärzte dann auf vorhandene Erreger aufmerksam werden würden.

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