Behandlung einer Bakteriellen Vaginose

Gerade bei der Bakteriellen Vaginose stellen sich die Patientinnen natürlich die Frage, wie es denn möglich ist, die so unangenehmen Symptome so schnell wie nur möglich zu beenden. Dies würde schließlich auch dazu führen, dass eine vollständige Heilung der Behandlung möglich ist. Nun stellt sich die Frage, mit welchen Medikamenten es denn aktuell überhaupt möglich ist, gewisse Fortschritte in Bezug auf die Behandlung der Bakteriellen Vaginose zu erreichen.

Im Gegensatz zu anderen Geschlechtskrankheiten, die zum Teil ja ebenfalls durch bakterielle Erreger ausgelöst werden, wird bei der Behandlung der Bakteriellen Vaginose vor allen Dingen auf Medikamente wie Metronidazo (Metronidazol) gesetzt. Hierbei handelt es sich um ein Antibiotikum, welches in Wirklichkeit sehr große Bereiche abdecken kann. Dies ist in Bezug auf diese Krankheit vor allen Dingen deshalb so wichtig, weil eben im Vorfeld in manchen Fällen noch nicht genau bestimmt werden kann, um welche Art der Erreger es sich nun im Einzelnen handelt.

Am Ende ist es also von großer Bedeutung, dass ein sehr allgemeines Medikament zum Einsatz gebracht wird. Somit ist es möglich, ein sehr großes Spektrum an potenziellen Erregern abzudecken, was die Chancen auf eine erfolgreiche Art der Behandlung noch einmal sehr deutlich verbessern kann.

Behandlung der bakteriellen Vaginose über das Internet?

Wenn Sie über 18 Jahre sind und an einer bakteriellen Vaginose leiden, können Sie auch eine Behandlung über das Internet bei Online-Kliniken wie DrMaxi beantragen. Ihnen kann bei solchen Anbietern ein Rezept per Ferndiagnose ausgestellt werden.

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Dosierung und Behandlungszeitraum

Wie die Dosierung der Medikamente wie Metronidazol am Ende ausfällt, hängt auch ganz stark von der Frage ab, als wie intensiv die Symptome wahrgenommen werden. Besondere Fälle werden dann noch von bestimmten Begleiterscheinungen wie einem gewissen Juckreiz, Rötungen im Bereich der Vagina, oder gar von Schwellungen begleitet. Auch aus diesem Grund fällt es nicht ganz leicht, die verschiedenen pauschalen Angaben zu machen. Stattdessen zeigt eben die individuelle Untersuchung, wie die Therapie der Bakteriellen Vaginose am Ende eingeleitet wird.

Die Angaben des Arztes gilt es dabei genau einzuhalten, da es sich eben um den Umgang mit einem Antibiotikum handelt, aus dem im schlimmsten Fall auch Resistenzen bestimmter Erreger erwachsen können. Diese sind aber zumindest aktuell noch nicht bekannt. Innerhalb von wenigen Tagen ist dabei in der Regel aber zumindest bereits mit einem ersten Abklingen der Symptome zu rechnen. Bis die Erreger aber endgültig aus dem Körper verschwunden sind, dauert es noch etwas länger.

Neben dieser medikamentösen Art und Weise der Behandlung geht es natürlich auch darum, begleitende Maßnahmen einzuleiten. Diese können dann zum Beispiel einen wertvollen Teil dazu beitragen, dass sich die Symptome besser ertragen lassen. Gleichzeitig ist es auf diesem Wege natürlich auch möglich, den Prozess der Heilung noch einmal ganz aktiv zu unterstützen. Gewisse Hausmittel, wie zum Beispiel das Einführen eines in Joghurt getränkten Tampons, konnten dagegen auf wissenschaftlicher Ebene keine positiven Effekte erzielen.

Auch aus diesem Grund ist auf jeden Fall davon abzuraten, die Behandlung auf diesem Wege zu forcieren. Zumindest ist es während des Zeitraums der Behandlung angebracht, über die eigene Lebensweise nachzudenken. Dies liegt daran, dass das so empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora eben ein guter Indikator dafür ist, wie es um die allgemeine Gesundheit des Körpers bestellt ist. Es lohnt sich dann zum Beispiel, sich im Verzicht auf scharfe Produkte zur Pflege im Bereich der Genitalien zu üben, welcher unter Umständen ebenfalls zur Begünstigung einer Vaginose beitragen kann.

Die Gefahren der Behandlung

Auf der anderen Seite gilt es natürlich auch noch während dem Zeitraum der Behandlung darauf zu achten, dass die Bakterielle Vaginose weiterhin ansteckend sein kann. Obwohl man aufgrund des Namens der Meinung sein könnte, dass sie sich nicht auf Männer übertragen lässt, ist dies durchaus möglich. Denn die Erreger an sich, welche zum Beispiel auch Chlamydien oder Mykoplasmen sein können, werden demnach auch auf die eigenen Partner übertragen.

In der Folge kann dies sogar zu einer stetigen gegenseitigen Ansteckung führen, wodurch eine neue Behandlung beider Partner in den Vordergrund rücken würde. Während des Zeitraums der Behandlung ist es also dringend zu empfehlen, auf Geschlechtsverkehr zu verzichten. Dies liegt nicht nur daran, dass weiterhin Erreger übertragen werden können. Auf der anderen Seite ist es die mechanische Belastung der entzündeten Bereiche, die während der akuten Phase schnell zu noch schlimmeren Symptomen führen kann. Sollte dies nicht möglich sein, so gilt es zumindest darauf zu achten, dass dabei auf jeden Fall ein Kondom verwendet wird. Denn so ist es möglich, das Risiko der Übertragung der Erreger noch einmal ganz deutlich nach unten zu korrigieren.

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