Geschlechtskrankheiten

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Willkommen auf dem Portal über Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten sind ein Punkt, der in unserer heutigen Gesellschaft noch immer totgeschwiegen wird, weshalb sich auch die faktischen Kenntnisse oft in einem sehr kleinen Bereich halten. Doch ein Blick auf die Statistiken zeigt doch sehr deutlich, dass es eben viele Betroffene gibt, die dies in der Folge aber nicht nach außen kommunizieren.

Einer der besten Wege, um hier also etwas Licht ins Dunkel bringen zu können, ist die Informierung über die verschiedenen Gefahren, wobei gleichzeitig der Blick auch auf die Aussichten der Behandlung gelenkt werden kann. Denn nur so ist es in vielen Fällen möglich, direkt den Blick wieder nach vorne zu richten und den Kopf nicht hängenzulassen.

Geschlechtskrankheiten sind ein verschwiegenes Thema, obwohl es eigentlich direkt aus unserer Mitte zu kommen scheint. Doch die Meinungen alter Tage, in denen dieses Problem ausschließlich den Randgruppen zugeordnet wurde, halten sich bei vielen Menschen noch immer sehr hartnäckig in den Köpfen.

Am Ende kann es also nur auf dem Weg der Information gelingen, selbst einen Eindruck davon zu bekommen, wie sich dieses dynamische Thema in unserer heutigen Zeit entwickelt hat.

Unser Ziel ist es, Sie möglichst objektiv darüber in Kenntnis zu setzen, welche Möglichkeiten es in Bezug auf eine bestimmte Erkrankung gibt. Dies kann für Sie der erste Weg hin zur Lösung des Problems sein, oder aber Ihre Sinne für die Zukunft schärfen. Denn wenn wir den Begriff „Geschlechtskrankheit“ zu Ohren bekommen, denken wir häufig viel zu schnell an das Thema Aids, lassen aber dabei die vielen anderen Phänomene außer Acht, die sich in unserer heutigen Gesellschaft jedoch ebenfalls ausgebreitet haben und gerade in Deutschland keine Seltenheit mehr sind.

Nicht alle Krankheiten, die auf sexueller Ebene übertragen werden, haben aber derartig weitreichende Folgen für uns und unseren Körper. Es gibt tatsächlich unterschiedliche Krankheiten, die sich nur deshalb auch in Europa so schnell ausbreiten können, weil nur sehr wenige Menschen eine Ahnung davon haben, wie sie ein solches Problem angehen sollen.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die wichtigsten und am weitesten verbreiteten Geschlechtskrankheiten, von denen Sie zumindest einmal gehört haben sollten:


Chlamydien

chlamydienEs gibt verschiedene Ursachen dafür, dass Chlamydien mit zu den Geschlechtskrankheiten zählen, die sich sehr schnell ausbreiten können und wofür gerade junge Männer und Frauen sehr anfällig sind.

Es beginnt bereits damit, dass viele Betroffene erst gar nicht davon wissen, dass sie bereits die Infektion in sich tragen. Dies liegt daran, dass hier bei mehr als 75 Prozent der Frauen erst überhaupt keine Symptome zu erkennen sind, wodurch oft nur ein professioneller Test diese Tatsache richtig erkennen kann.

Auch bei Männern ist es bei jeder zweiten Infektion mit Chlamydien so, dass sie zu Beginn erst gar nicht zu erkennen ist.

Hier besteht aber grundsätzlich kein besonderer Grund zur Sorge. Denn da es sich um eine bakterielle Erkrankung handelt, ist es möglich, mit einem einfachen Antibiotikum effektiv dagegen vorzugehen.

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Tripper

tripperEine andere Krankheit, die in der Öffentlichkeit sehr häufig außen vor gelassen wird, ist Gonorrhoe. Dies ist der fachlich korrekte Name, doch im Normalfall ist der Begriff „Tripper“ sehr viel geläufiger.

Dabei gilt es darauf zu achten, dass auch diese Krankheit von Bakterien ausgelöst wird.

In der Praxis bedeutet dies, dass es in den meisten Fällen möglich ist, Tripper mit einem normalen Antibiotika wirksam zu behandeln.

Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil die derzeitigen Infektionszahlen bei in etwa 100 Millionen Menschen weltweit liegen, wobei es bei der Häufigkeit der Erkrankung zwischen Frauen und Männern in der Praxis keinen Unterschied zu entdecken gibt.

Typische Symptome können dabei zum Beispiel eitriger Ausfluss, oder aber Schmerzen beim Wasserlassen sein. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Symptome nicht oder nur schwach zutage treten, wodurch sie ignoriert werden. Dann ist allerdings die Gefahr, andere Menschen mit Tripper zu infizieren, sehr groß.

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Feigwarzen

warzenFeigwarzen oder auch Genitalwarzen genannt, sind gerade in Mitteleuropa eine der am weitesten verbreiteten Geschlechtskrankheiten. Hier handelt es sich um Wucherungen von Gewebe im Intimbereich, die natürlich den meisten Menschen sehr unangenehm sind.

Da die Ansteckungsrate selbst bei einmaligem Geschlechtsverkehr laut neuesten Studien bei 60 Prozent liegt, sollte man dementsprechend darauf achten, frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen. Dies liegt auch daran, dass der Virus im Körper verbleibt, wodurch nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Phänomen in Zukunft immer wieder auftritt.

Zur Behandlung bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten, wie zum Beispiel ein chirurgischer Eingriff, oder aber auch eine Behandlung per Laser.

Dabei wird direkt gegen die Warzen vorgegangen, ohne dabei aber auch die Viren selbst anzugehen. Deshalb empfehlen Experten auch aus diesem Grunde stets, zum Beispiel mit Produkten wie der Aldara Creme aktiv dagegen vorzugehen. In Zukunft sollten Personen, die sich bereits mit Feigwarzen infiziert haben, in Bezug auf den Geschlechtsverkehr dennoch Vorsicht walten lassen.

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Herpes Genitalis

herpesDer sogenannte Genitalherpes dürfte vielen Menschen ein Begriff sein, selbst wenn sie selbst noch nie damit in Berührung gekommen sind. Der Herpes Genitalis ist auch deshalb so weit verbreitet, weil ein großer Teil der Betroffenen erst spät von der Infektion erfährt.

Somit vergehen oft bereits mehrere Wochen, bis endlich erste Maßnahmen in die Wege geleitet werden können.

In anderen Fällen bilden sich jedoch bereits wenige Tage nach der Ansteckung mit dem Virus kleine Bläschen oder Geschwüre im Intimbereich, die ein eindeutiger Indikator für Herpes Genitalis sind.

Selbst wenn die Krankheit an und für sich keine schlimmeren Symptome nach sich zieht, sollte man schnell eine Behandlung in die Wege leiten, um mögliche Spätfolgen verhindern zu können.

Diese führen ansonsten Jahre später in manchen Fällen sogar zu völlig irreparablen körperlichen Schädigungen. Heute haben wir dabei das Privileg, mit verschiedenen Medikamenten sehr effektiv gegen die Infektion vorgehen zu können. Unter anderem Famvir oder Valtrex sorgen dafür, dass sich die Viren nicht weiter im Körper ausbreiten können und die Symptome nach und nach abklingen.

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Bakterielle Vaginose

bakterielle-vaginoseDie bakterielle Vaginose ist eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten, die bei Frauen auftreten kann. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass in etwa 20 Prozent aller Frauen zumindest ein Mal in ihrem Leben davon betroffen sind. Der Auslöser für die Krankheit ist meist ungeschützter Geschlechtsverkehr, bei dem viele Krankheitserreger übertragen werden können.

Diese bringen nun das bakterielle Gleichgewicht in der Scheide durcheinander, was zu den typischen Symptomen führt.

Dabei ist es vor allem der natürliche Säuremantel der Vagina, welcher auf diesem Wege zerstört wird. Dies kann eben unter anderem dadurch geschehen, dass viele basische Bakterienstämme beim Geschlechtsverkehr übertragen werden. Am Ende führt dies zur Einschränkung des natürlichen Schutzes vor weiteren Erregern, die normalerweise von den Milchsäurebakterien abgewehrt werden würden.

Doch selbstverständlich ist es auch hier medikamentös möglich, die ersten Schritte gegen die Infektion in die Wege zu leiten. Besonders mit dem Medikament Metronidazol ist die Chance auf ein rasches Abklingen der Symptome dabei sehr hoch. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, während der Zeit der Infektion und während der Zeit der Behandlung jeglichen sexuellen Kontakt zu vermeiden.

Dies liegt vor allem daran, dass das ohnehin gestörte Gleichgewicht dadurch vollends zerstört werden kann, und der Heilungsprozess nun nicht wie gewünscht fortgesetzt werden kann. Ansonsten verhält es sich in der Regel so, dass bereits innerhalb von nur wenigen Wochen direkt mit einer Besserung zu rechnen ist.

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Nicht-gonorrhoische Urethritis

harnroehreDies ist wiederum eine deutlich unbekanntere Form der Geschlechtskrankheit, was es nicht einfacher macht, sie als betroffene Person direkt richtig einordnen zu können. Hier handelt es sich um eine sogenannte Harnröhrenentzündung, die sowohl bei Männern, als auch bei Frauen auftreten kann.

Statistisch gesehen ist es aber tatsächlich so, dass Männer viel häufiger mit genau diesem Problem zu kämpfen haben.

Das wohl charakteristischste Symptom, mit dem man sich dabei befassen muss, ist ein Schmerz, der vor allen Dingen beim Wasserlassen zutage treten kann. Auf der anderen Seite geht es hier aber auch darum, dass die Infizierten sehr häufig den Drang verspüren, auf die Toilette zu gehen. Gleichzeitig deutet auch ein Juckreiz oder ein Brennen im Bereich um die Harnröhre an, dass es sich um eine sogenannte Nicht-gonorrhoische Urethritis handelt.

Erst vor wenigen Jahren konnte dabei erstmals nachgewiesen werden, dass dabei von einem direkten Zusammenhang zu Chlamydien in sehr vielen Fällen auszugehen ist. Dafür spricht unter anderem auch die Tatsache, dass es statistisch gesehen zu einer besonderen Häufung dieser Fälle bei Menschen zwischen 20 und 24 Jahren, also einer ohnehin sexuell recht aktiven Gruppe der Bevölkerung, gibt.

Viele Menschen rechnen dabei zu Beginn erst einmal mit einer normalen Blasenentzündung, weshalb in vielen Fällen erst gar keine entsprechenden Schritte für die Behandlung in Erwägung gezogen werden. Dies kann sich später als Problem erweisen, denn so bleiben die bakteriellen oder viralen Erreger weiterhin im Organismus aktiv. Selbst in den ersten Stadien der Erkrankung ist es aus diesem Grund zu empfehlen, direkt die entsprechenden Maßnahmen für die Behandlung in die Wege zu leiten.

Besonders die Medikamente Azithromycin oder Doxycyclin haben sich dabei in der Vergangenheit in besonderer Weise profilieren können und werden nicht zuletzt deshalb von vielen Ärzten verschrieben.

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Mykoplasmeninfektion

mykoplasmeninfektionBei einem Genitalen Mycoplasma (Mykoplasmeninfektion) ist es grundsätzlich sehr schwierig, selbst eine Diagnose zu stellen. Dies liegt unter anderem daran, dass es sich hier um eine Geschlechtskrankheit handelt, die sich eigentlich in vielen Punkten kaum von Gonorrhoe oder Chlamydien unterscheidet.

Deshalb ist es ungemein wichtig, sich von Anfang an sehr genau damit auseinanderzusetzen, um selbst eine möglichst genaue Einschätzung der Situation vorbringen zu können.

Unter anderem können Störungen beim Wasserlassen, Schmerzen im Genitalbereich, oder aber ein gewisser Juckreiz die Symptome sein. Allerdings gibt es auch bei dieser Infektion einige Fälle, in denen es erst gar nicht zu einem Auftreten von Symptomen kommt. In diesem Fall kann es unter Umständen besser sein, sich auf andere Aspekte zu konzentrieren. Da nun nur durch eine ärztliche Anamnese eine Diagnose gestellt werden kann, kommt es in der Folge eben sehr häufig dazu, dass die betroffenen Personen es nicht schaffen, direkt eine entsprechende Behandlung in die Wege zu leiten.

Selbst wenn noch zu Beginn keine klare Diagnose möglich ist, so hilft es, aktiv mit einem Antibiotikum in die Situation einzugreifen. Bereits mit Medikamenten wie Azithromycin kann es also gelingen, die Infektion an und für sich noch weiter einzudämmen, sodass es nicht zu weiteren Schäden kommen kann.

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Trichomonaden

trichomonadenAuch die Geschlechtskrankheit Trichomoniasis (Trichomonaden) wird von einem Parasiten ausgelöst, der vor allem bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr in den Körper eindringen kann. Die eigene Diagnose ist hierbei leider oft sehr schwierig zu stellen, da auch Trichomoniasis anderen Krankheiten von den Symptomen her sehr ähnlich ist.

In Deutschland ist diese Erkrankung zwar relativ selten, doch im weltweiten Vergleich zählt sie doch zu den bedeutendsten Geschlechtskrankheiten.

Ist ein Mann von der Infektion mit dem Erreger Trichomonas vaginalis betroffen, so empfindet er dies in den meisten Fällen sehr ähnlich einer Entzündung der Harnröhre. Dies bedeutet in der Praxis, dass Schmerzen beim Wasserlassen auftreten, welche unter Umständen von einem Juckreiz begleitet werden. Bei Männern verhält es sich aber grundsätzlich so, dass die Symptome nur bei wenigen Erkrankten auch zutage treten.

Anders verhält es sich bei Frauen. Diese stecken sich zwar verhältnismäßig seltener an, doch wenn dies passiert, sind die daraus entstehenden Wirkungen dann doch ein ganzes Stück gravierender. Hier kommt es zu einem oft übelriechenden Ausfluss, der in vielen Fällen von Schmerzen beim Wasserlassen sowie einem starken Juckreiz begleitet wird. In Bezug auf die medikamentöse Behandlung ist es hier vor allen Dingen der Wirkstoff Metronidazol, welcher sich besonders in den Vordergrund drängt.

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Ureaplasma

ureaplasmaAuch Ureaplasma ist eine der Geschlechtskrankheiten, die direkt durch die Infektion durch ein Bakterium zustande kommen. In den meisten Fällen ist es dabei so, dass sich der Urogenitaltrakts entzündet, wobei sowohl Frauen als auch Männer von Ureaplasma betroffen sein können.

Hier fällt auf, dass die sehr schwach auftretenden Symptome denen einer normalen Blasenentzündung sehr ähnlich sind, weshalb oft nur der Arzt entscheiden kann, um welche Art der Erkrankung es sich nun eigentlich handelt.

Die betroffenen Personen werden diese Schritte aber nur sehr selten in die Wege leiten, da sie meist schmerzfrei sind. Gleichzeitig handelt es sich aber um eine hochansteckende Erkrankung, die so schnell auf viele Menschen übertragen wird.

Experten werden Ureaplasma nicht ausschließlich als Geschlechtskrankheit bezeichnen. Dies liegt vor allem daran, dass hier eben nicht nur die Infektion über den Geschlechtsverkehr möglich ist, sondern sogar die normale Tröpfcheninfektion.

Gleichzeitig zeichnet sich aber der Vorteil ab, dass Ureaplasma mit einem speziellen Medikament, ähnlich einem Antibiotikum behandelt werden kann. Produkte wie zum Beispiel Doxycyclin werden bereits seit längerer Zeit in diesem Bereich eingesetzt, und sorgen für nachhaltige Heilung.

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